Mit durchschnittlich 15 Gramm CO₂ pro Kilometer weist BYD laut den Neuzulassungsdaten für Jänner bis September 2026 den niedrigsten Wert unter den zehn absatzstärksten Automarken Österreichs auf. Mit einem neu aufgelegten Photovoltaik-Bonus will der Hersteller außerdem das elektrische Fahren mit selbst erzeugtem Sonnenstrom fördern.
BYD liegt beim durchschnittlichen CO₂-Ausstoß der zehn absatzstärksten Automarken Österreichs an der Spitze. Das geht aus den von BYD angeführten Neuzulassungsdaten der Statistik Austria für den Zeitraum von Jänner bis September 2026 hervor. Demnach beträgt der durchschnittliche WLTP-CO₂-Ausstoß der neu zugelassenen BYD-Fahrzeuge 15 Gramm pro Kilometer. Damit liegt die Marke um 55 Gramm pro Kilometer unter dem Wert der zweitplatzierten Marke im untersuchten Ranking.
Ein wesentlicher Grund dafür ist der hohe Anteil elektrifizierter Fahrzeuge im Modellangebot. Nach Angaben von BYD entfallen rund 70 Prozent der Verkäufe in Österreich auf reine Elektroautos. Die übrigen 30 Prozent machen Plug-in-Hybride aus.

„BYD ist längst eine echte Volumensmarke in Österreich – und gleichzeitig sind und bleiben wir im Kern eine Elektroautomarke“, erklärt Danijel Dzihic, Managing Director von BYD Österreich. Die Kombination aus rein elektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden trage dazu bei, den durchschnittlichen CO₂-Ausstoß im österreichischen Neuwagenmarkt zu senken.
Neuer Modelljahrgang des BYD SEAL U DM-i
Auch bei den Plug-in-Hybriden setzt BYD auf Weiterentwicklung. Der SEAL U DM-i war laut Hersteller 2025 der meistverkaufte Plug-in-Hybrid-Pkw Österreichs und behauptet diese Position auch 2026.
Für das Modelljahr 2027 wurde das Fahrzeug auf Basis von Kundenrückmeldungen überarbeitet.


Zu den Neuerungen zählen ein sportlicher abgestimmtes Fahrwerk, eine optimierte Lenkung und ein vergrößerter Kofferraum. Je nach Ausführung wächst das Ladevolumen um 60 bis 80 Liter. Bei umgelegter Rückbank beträgt der Zuwachs laut Hersteller bis zu 105 Liter.



Darüber hinaus erhält das Modell ein überarbeitetes Multimediasystem mit Google-Navigation, Sprachsteuerung und App-Store. Die Farbpalette wird erweitert. Bei den frontgetriebenen Varianten steigt die Anhängelast auf 1.000 Kilogramm. Auch die maximale DC-Ladeleistung wird laut BYD von 18 auf 55 kW erhöht.
Die Allradversion erhält eine größere Batterie mit 26,6 kWh Kapazität. Damit soll eine elektrische Reichweite von bis zu 114 Kilometern möglich sein. Die tatsächliche Reichweite hängt unter anderem von Fahrweise, Temperatur und Streckenprofil ab.
Der BYD SEAL U DM-i des Modelljahres 2027 ist in Österreich bereits bestellbar. Die ersten Auslieferungen sind für Dezember 2026 vorgesehen.
BYD legt Photovoltaik-Bonus neu auf
Im vierten Quartal 2026 startet BYD Österreich erneut mit einem Photovoltaik-Bonus. Die Aktion richtet sich an Privatkunden mit eigener Photovoltaikanlage, die sich für ein reines Elektroauto oder ein DM-i-Modell des Herstellers entscheiden.
Ziel ist es, das Laden mit selbst erzeugtem Solarstrom attraktiver zu machen. Besonders bei Plug-in-Hybriden spielt das regelmäßige Aufladen eine wichtige Rolle: Je häufiger die täglichen Strecken elektrisch zurückgelegt werden, desto geringer können Kraftstoffverbrauch und lokale Abgasemissionen ausfallen. Auch die CO₂-Bilanz und die laufenden Kosten hängen davon ab, wie häufig das Fahrzeug tatsächlich elektrisch betrieben wird und welcher Strom zum Laden verwendet wird.
Im Rahmen des PV-Bonus erhalten Privatkunden laut BYD die Fahrzeuge zu Konditionen, die ansonsten gewerblichen Kunden vorbehalten sind. Die Aktion gilt für alle Elektro- und DM-i-Modelle der Marke. Außerdem soll sie mit Leasing-, Eintausch- und Versicherungsboni kombinierbar sein.
Interessierte können sich bei einem der mehr als 50 BYD-Partnerhändler in Österreich über die konkreten Konditionen und Teilnahmebedingungen informieren.

