Landesregierung sichert den Skibetrieb 2026/2027 ab – bis zu zehn Millionen Euro für Betrieb, Investitionen und Zukunftskonzept vorgesehen
Der Skibetrieb am Kasberg soll auch im kommenden Winter gesichert sein. Die Oberösterreichische Landesregierung hat dafür in ihrer Sitzung am Montag 850.000 Euro freigegeben. Die Mittel sind für die Vorbereitung und Aufnahme der Wintersaison 2026/2027 sowie zur Finanzierung des laufenden Betriebs im heurigen Jahr vorgesehen. Damit setzt das Land Oberösterreich einen weiteren Schritt zur Absicherung des Skigebiets im Almtal.
Landeshauptmann Thomas Stelzer bekräftigt damit die Zusage des Landes, den Kasberg nicht im Stich zu lassen. „Oberösterreich tut was: Wir sichern den Skibetrieb am Kasberg und schaffen Perspektiven für die Region“, betont Stelzer. Das Skigebiet sei für das Almtal und insbesondere für Familien, Schulen und Vereine von großer Bedeutung.
Bis zu zehn Millionen Euro bis 2028
Die nun freigegebenen 850.000 Euro sind Teil eines größeren Finanzierungspakets. Der Oberösterreichische Landtag hat dafür bereits einen Rahmen von bis zu zehn Millionen Euro für die Jahre 2026 bis 2028 genehmigt. Neben der Finanzierung des laufenden Betriebs sind damit auch notwendige Ersatzinvestitionen sowie die Planung eines zukunftsfähigen Beschneiungskonzepts vorgesehen.
Mit der finanziellen Unterstützung will das Land nicht nur den kommenden Winter ermöglichen, sondern auch die Grundlage für eine langfristig tragfähige Perspektive des Kasbergs schaffen. Nach der bereits angekündigten Übernahme des Skigebiets folgt damit ein weiterer konkreter Schritt zur Sicherung des Wintersportangebots im Almtal.
Wie sich der Kasberg langfristig wirtschaftlich und infrastrukturell entwickeln wird, hängt auch davon ab, wie die geplanten Investitionen und das künftige Beschneiungskonzept umgesetzt werden. Ziel des Landes ist es, den Skibetrieb abzusichern und gleichzeitig Perspektiven für die Region zu schaffen.
Titelbild (c) Tourismusverband Grünau im Almtal


