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Wels informiert: Verkehr, Stadtentwicklung und neue Initiativen

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Welser Vorschau und Rückblick: Selbsthilfegruppen, Baustellen und neue Projekte

Von der Präsentation regionaler Selbsthilfegruppen über wichtige Verkehrsinformationen bis hin zu neuen digitalen Stadtprojekten: In Wels gibt es aktuelle Entwicklungen und Termine, die für die Bevölkerung von Interesse sind. Auch die Seniorenbetreuung, die Sicherheit im Stadtgebiet und der Radverkehr standen zuletzt im Mittelpunkt.

Selbsthilfegruppen informieren im Klinikum

Hilfe zur Selbsthilfe steht am Freitag, 16. Oktober, im Klinikum Wels-Grieskirchen im Mittelpunkt. Von 13:00 bis 17:00 Uhr präsentieren sich zahlreiche Selbsthilfegruppen aus den Bezirken Wels-Stadt, Wels-Land, Grieskirchen, Eferding, Gmunden und Kirchdorf. Der Eintritt ist frei.

Die Gruppen bieten Betroffenen und deren Angehörigen Unterstützung bei unterschiedlichen Herausforderungen und Erkrankungen. Auch die Kontaktstelle für Wels und Wels-Land sowie die Selbsthilfe Oberösterreich sind mit Informationsständen vertreten.

Darüber hinaus laden verschiedene Aktivstationen zum Mitmachen ein. Angeboten werden unter anderem Blutdruck- und Blutzuckermessungen sowie Gedächtnis- und Orientierungstests.

Die Veranstaltung findet im Klinikum Wels-Grieskirchen, Grieskirchner Straße 42, statt. Weitere Informationen gibt es beim Sozialservice und Frauen unter spb@wels.gv.at oder telefonisch unter +43 7242 295 85.

Kaiser-Josef-Platz: Sperre wegen Asphaltierungsarbeiten

Die Sanierung des mittleren und westlichen Bereichs des Kaiser-Josef-Platzes steht vor dem Abschluss. Für die abschließenden Asphaltierungsarbeiten ist am Sonntag, 18. Oktober, allerdings eine vollständige Sperre des Baustellenbereichs erforderlich.

Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Dr.-Koss-Straße beziehungsweise der Dr.-Salzmann-Straße und der Rainerstraße. Die Sperre gilt von 00:00 bis 16:00 Uhr.

Auch die Tiefgarage am Kaiser-Josef-Platz bleibt erreichbar: Die Ein- und Ausfahrt ist während der Arbeiten allerdings ausschließlich über die Stelzhamerstraße möglich.

Bei Schlechtwetter können die Asphaltierungsarbeiten um eine Woche auf Sonntag, 25. Oktober, verschoben werden.

Informationen zur Neugestaltung sowie ein Formular für Anregungen und Beschwerden finden sich unter wels.at/kj. Zusätzlich steht die ausführende Baufirma jeden Mittwoch von 08:00 bis 09:00 Uhr in ihrem Büro am Kaiser-Josef-Platz 45 – im ehemaligen Weltladen – für Fragen und Anliegen zur Verfügung.

Digitaler Zwilling: Wels untersucht das Stadtklima

Die Stadt Wels treibt den Aufbau ihres „Digitalen Zwillings“ weiter voran. Der Stadtsenat beschloss am Dienstag, 6. Oktober, einstimmig die Vergabe einer Machbarkeitsstudie für ein Sensornetzwerk zur Erfassung der mikroklimatischen Bedingungen im Stadtgebiet.

Geplant ist, an ausgewählten und markanten Standorten Sensoren zu installieren, die verschiedene Umweltdaten erfassen. Dazu zählen unter anderem Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Lufttemperatur und gefühlte Temperatur.

Die gewonnenen Daten sollen dabei helfen, klimatische Besonderheiten wie Hitze- und Kälteinseln besser zu erkennen. Daraus können sich praktische Vorteile für die Stadtverwaltung ergeben – etwa bei der Bewässerung und Pflege öffentlicher Grünflächen oder bei der Planung des Winterdienstes. Auch Prognosen zur möglichen Straßenglätte könnten dadurch unterstützt werden.

Der Digitale Zwilling soll die Stadt auf Grundlage digitaler Daten möglichst realitätsnah abbilden. Der Gemeinderat hatte dafür bereits im März einen unterirdischen Tiefbaukataster und im Juli ein hochauflösendes 3D-Modell der Stadt Wels in Auftrag gegeben.

Sicherheit und Stadtentwicklung im direkten Gespräch

Beim dritten Stadtteiltreff von Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß und Stadtrat Ralph Schäfer, MSc, zuständig für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung, stand diesmal der Würstelstand in der Herrengasse als Treffpunkt im Mittelpunkt.

Bild (c) Stadt Wels

Neben den städtebaulichen Entwicklungen in der Innenstadt beschäftigten die Teilnehmer vor allem Fragen der Verkehrssicherheit. Insbesondere rücksichtslose E-Scooterfahrer und Geschwindigkeitsübertretungen wurden angesprochen.

Die Stadtteiltreffs bieten Bürgern die Möglichkeit, Anliegen direkt mit den zuständigen politischen Vertretern zu besprechen und auf Probleme im unmittelbaren Lebensumfeld aufmerksam zu machen.

Insektenhotels sorgen für Abwechslung in Seniorenheimen

Über eine besondere Initiative der ehrenamtlichen Mitarbeiter der städtischen Seniorenbetreuung freut sich Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger: In den Gärten der Häuser Neustadt und Noitzmühle wurden neue Insektenhotels aufgestellt.

Bild (c) Stadt Wels

Die Unterkünfte für Wildbienen und andere Insekten befinden sich im Garten des Hauses Neustadt in der Flurgasse 40 sowie im Garten des Hauses Noitzmühle in der Föhrenstraße 19.

Das rege Treiben rund um die kleinen Nützlingsunterkünfte bietet den Bewohnern bei ihren Aufenthalten im Freien eine willkommene Abwechslung. Das Ein- und Ausfliegen der Insekten und das leise Summen im Garten machen die Natur unmittelbar erlebbar.

Die Initiative zeigt, wie bereits mit kleinen Maßnahmen das Wohnumfeld in den städtischen Senioreneinrichtungen bereichert werden kann.

Tour de Traun feiert Comeback mit rund 50 Radfahrern

Nach einer Pause ist die „Tour de Traun“ in verkleinerter Form zurückgekehrt. Rund 50 Radfahrer nahmen an der Neuauflage entlang des Traunradwegs R4 teil. Die Strecke führte diesmal von Gmunden über Stadl-Paura und Wels bis nach Traun. Bei früheren Ausgaben war die Tour in Obertraun gestartet.

Bild (c) Stadt Wels

Bei ihrem Zwischenstopp in Wels wurden die Teilnehmer von Stadtrat Ralph Schäfer, MSc, in Vertretung von Bürgermeister Dr. Andreas Rabl willkommen geheißen.

Ins Leben gerufen hatte der damalige Trauner Bürgermeister Ing. Harald Seidl die „Tour de Traun“ im Jahr 2005 anlässlich seines 50. Geburtstags. Seidl, selbst ehemaliger Rennradfahrer und früherer Mitarbeiter der Stadt Wels, ließ sich auch die Neuauflage nicht entgehen. Begleitet wurde er unter anderem von seinem ehemaligen Stadtregierungskollegen, Stadtrat a. D. Christian Engertsberger.

Die Neuauflage knüpfte damit an die ursprüngliche Idee an, die Region entlang der Traun sportlich zu verbinden und den Radweg gemeinsam zu erleben.


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