StartAktuell300.000 Blumenzwiebeln für die Landesgartenschau: Wels bereitet sich auf ein Blütenmeer vor

300.000 Blumenzwiebeln für die Landesgartenschau: Wels bereitet sich auf ein Blütenmeer vor

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Die Vorbereitungen für die OÖ Landesgartenschau Wels 2027 laufen auf Hochtouren: Rund 300.000 Blumenzwiebeln werden im Herbst gepflanzt, damit die Stadt zur Eröffnung am 2. April in voller Blütenpracht erstrahlt. Dabei arbeiten die Landesgartenschau und die Stadtgärtnerei Wels eng zusammen.

Gemeinsam für die Stadt der Gärten: Die Teams der OÖ Landesgartenschau Wels 2027 und der Stadtgärtnerei arbeiten Hand in Hand. | (c) Stadt der Gärten / Daniel Hinterramskogler

Der Frühling 2027 wirft seine blühenden Schatten voraus: In Wels hat die große Pflanzphase für die OÖ Landesgartenschau begonnen. Rund 300.000 Blumenzwiebeln kommen in diesen Wochen in die Erde. Gemeinsam mit Stauden und weiteren saisonalen Bepflanzungen sollen sie für ein farbenprächtiges Erscheinungsbild sorgen. Aneinandergereiht würden die Blumenzwiebeln laut den Verantwortlichen ungefähr von Linz bis Wels reichen.

300.000 Blumenzwiebeln für die Stadt der Gärten (v.l.n.r. DI Christoph Haslmayr, Leiter der Stadtgärtnerei Wels, Landschaftsplanerin Christine Dantinger BSc. und Geschäftsführer DI Gottfried Struggl – beide von der OÖ Landesgartenschau Wels 2027) | (c) Stadt der Gärten / Daniel Hinterramskogler

Wie außergewöhnlich groß die Pflanzaktion ist, zeigt der Vergleich mit einem gewöhnlichen Gartenjahr. „Normalerweise setzen wir rund 30.000 Tulpen. Jetzt sprechen wir also ungefähr vom Zehnfachen“, erklärt DI Christoph Haslmayr, Leiter der Stadtgärtnerei Wels. Einen Teil der Arbeiten übernimmt die Stadtgärtnerei im Rahmen ihrer regulären Tätigkeit, zusätzliche Pflanzungen werden extern umgesetzt.

Landesgartenschau und Stadtgärtnerei arbeiten Hand in Hand

Hinter dem floralen Großprojekt steht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Teams der Landesgartenschau und der Stadtgärtnerei. Während die Landesgartenschau neue Gestaltungsideen und Impulse einbringt, steuert die Stadtgärtnerei ihre langjährige Erfahrung mit den Grünflächen der Stadt bei.

„Bei den Pflanzungen zeigt sich sehr schön, wie unsere Zusammenarbeit funktioniert: Die Landesgartenschau bringt neue Ideen und gestalterische Impulse ein, die Stadtgärtnerei Wels ihre langjährige Erfahrung und ihr Wissen vor Ort“, sagt DI Gottfried Struggl, Geschäftsführer der OÖ Landesgartenschau Wels 2027.

Auch Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger betont die gemeinsame Arbeit: „Bei der Stadt der Gärten bündeln wir die Stärken unterschiedlicher Teams für ein gemeinsames Ziel. Die Landesgartenschau und die Stadtgärtnerei arbeiten Hand in Hand daran, Wels zum Blühen zu bringen.“

Welser Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger mit Geschäftsführer der Landesgartenschau Wels 2027 DI Gottfried Struggl: Was jetzt in Wels entsteht, schafft mehr Lebensqualität für Generationen. | (c) Stadt der Gärten / Daniel Hinterramskogler

Die Erfahrung der Stadtgärtnerei ist dabei ein wesentlicher Faktor: Sie betreut insgesamt 55 Parkanlagen und weiß, welche Pflanzen an den jeweiligen Standorten gut gedeihen und sich langfristig bewähren. Wenn sich bei der Umsetzung zeigt, dass eine vorgesehene Pflanze für einen bestimmten Standort nicht geeignet ist, wird die Planung gemeinsam angepasst.

Vom Volksgarten bis zum Reinberg

Die Pflanzungen sind Teil eines umfassenden Gestaltungskonzepts, das die Landesgartenschau über den Volksgarten hinaus in der gesamten Stadt sichtbar machen soll. Der Volksgarten bildet das Herzstück der Veranstaltung. Das dort entwickelte Farbkonzept des sogenannten Wechselflors – also saisonal wechselnder Blumenbepflanzungen – wird auch an weiteren Standorten aufgegriffen.

So soll ein wiederkehrendes florales Erscheinungsbild entstehen, das die verschiedenen Bereiche der „Stadt der Gärten“ miteinander verbindet. Neben den neuen Bepflanzungen arbeiten die Teams auch an der Weiterentwicklung bestehender Parkanlagen und an der Gestaltung der sechs Gartenwelten.

Viele Maßnahmen sind langfristig angelegt und sollen den Welserinnen und Welsern auch nach dem Ende der Landesgartenschau zugutekommen. Ziel ist es, nicht nur für das Veranstaltungsjahr neue Akzente zu setzen, sondern dauerhaft zur Lebensqualität in der Stadt beizutragen.

Eröffnung am 2. April 2027

Am 2. April 2027 öffnet die OÖ Landesgartenschau Wels unter dem Titel „Stadt der Gärten“ ihre Tore. Auf insgesamt 22 Hektar entstehen sechs fußläufig miteinander verbundene Gartenwelten, die vom Volksgarten über die Innenstadt bis zum Reinberg reichen.

An 178 Veranstaltungstagen erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm mit Gartenkunst, Kultur und Natur für alle Generationen. Als zehnte Landesgartenschau Oberösterreichs setzt das Projekt auf die Verbindung von urbanem Leben, grünen Erholungsräumen und nachhaltiger Stadtentwicklung.

Mit der Pflanzphase im Herbst wird ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Eröffnung gesetzt. Bis zum Frühjahr soll aus den jetzt gesetzten Blumenzwiebeln ein farbenprächtiges Blütenmeer entstehen – und Wels seinem Titel als „Stadt der Gärten“ ein Stück näherkommen.

Weitere Informationen gibt es unter www.stadt-der-gaerten.at.


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