Vorbereitungen für die Landesgartenschau 2027 laufen auf Hochtouren – Arbeiten sollen bis zur Eröffnung im April abgeschlossen sein
Im Welser Tiergarten laufen die umfangreichen Umbau- und Erneuerungsarbeiten für die Oberösterreichische Landesgartenschau „Stadt der Gärten“ 2027 weiter. Trotz eines verzögerten Starts liegt das Projekt nach Angaben der Stadt weiterhin im Zeitplan. Sämtliche Arbeiten im Tiergarten sollen rechtzeitig zur Eröffnung der Landesgartenschau am 2. April 2027 abgeschlossen sein.
Grund für den späteren Baustart war ein verzögertes Widmungsverfahren. Dadurch konnten einzelne Beauftragungen und der Baubeginn erst einige Wochen später als ursprünglich vorgesehen erfolgen. Ein Großteil des entstandenen Zeitverlusts sei inzwischen durch eine konsequente Baulogistik und das Engagement aller Beteiligten aufgeholt worden.
Insgesamt werden rund 1,6 Millionen Euro in die Erneuerung des Tiergartens investiert. Davon übernimmt der Verein Freunde des Welser Tiergartens 100.000 Euro, den verbleibenden Betrag finanziert die Stadt Wels.
Arbeiten wandern weiter durch den Tiergarten
Nach den Arbeiten an den Gehegen geht es Schritt für Schritt mit der Gestaltung der Freiräume weiter. Die Umsetzung erfolgt dabei weiterhin von Norden nach Süden.



Für die Besucher soll der Tiergarten trotz der Bauarbeiten weitgehend zugänglich bleiben. Die Durchwegung über den Eingang beim Herminenhof ist weiterhin möglich. Größere Komplettsperren ganzer Bereiche sind derzeit nicht vorgesehen. Baustellen werden entsprechend abgesichert, bei Bedarf werden Besucherwege vorübergehend umgeleitet.
Mehr Klimaschutz im Tiergarten
Neben der baulichen Erneuerung spielt auch der Klima- und Umweltschutz eine zunehmend wichtige Rolle. Der Welser Tiergarten setzt nach eigenen Angaben zahlreiche Maßnahmen um, um den Betrieb klimafreundlicher zu gestalten und besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet zu sein.
Das Spektrum reicht von der Energieversorgung und Mobilität über die Tierernährung bis hin zu Umweltbildung und Artenschutz. Unter anderem sollen klimafreundlichere Heizformen zum Einsatz kommen. Gleichzeitig wird eine umweltfreundliche Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad gefördert.
Auch bei der Tierernährung wird auf eine möglichst klimaschonende Eigenproduktion und einen entsprechenden Einkauf geachtet. Darüber hinaus vermittelt der Tiergarten bei Führungen und Fortbildungen Wissen über Umwelt- und Klimaschutz. Auch Veranstaltungen sollen möglichst klimafreundlich gestaltet werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf nationalen und internationalen Kooperationen im Natur- und Artenschutz. Dabei werden ebenfalls klimapolitische Aspekte berücksichtigt. Ziel ist es, den Tiergarten langfristig möglichst klimaneutral und klimawandelresilient zu gestalten.
Tiergartenreferent Stadtrat Thomas Rammerstorfer betont: „Im Zuge der größten Erneuerung in der Geschichte des Tiergartens achten wir natürlich auch besonders auf eine umwelt- und klimafreundliche Gestaltung. Deshalb haben wir eine ganze Reihe an Maßnahmen umgesetzt bzw. in Planung.“

Die weiteren Entwicklungen im Welser Tiergarten sollen Schritt für Schritt umgesetzt werden. Damit nimmt auch die Vorbereitung auf die Landesgartenschau 2027 weiter Fahrt auf.


