Die Generalsanierung der Welser Westspange sorgt bereits seit Beginn der Bauarbeiten am 15. September für zusätzliche verkehrliche Belastungen in Wels und im umliegenden Stadtgebiet. Der Welser Gemeinderat hat daher auf Initiative der ÖVP eine Resolution an die ASFINAG beschlossen. Die Resolution wurde mehrheitlich angenommen, bei einer Stimmenthaltung der Grünen.
Im Mittelpunkt der Resolution steht die Forderung, die Auswirkungen der Bauarbeiten auf den Verkehrsfluss in Wels möglichst gering zu halten. Insbesondere soll eine durchgehende Totalsperre einer Fahrtrichtung nach Möglichkeit vermieden oder zumindest deutlich verkürzt werden.
Die ÖVP Wels verweist dabei auf die bereits bestehende Verkehrsbelastung durch die Umleitungen. Zusätzlich werde durch die bevorstehende Landesgartenschau mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet. Aus Sicht der ÖVP sei daher eine möglichst rasche und sichere Abwicklung der Sanierungsarbeiten von besonderer Bedeutung.

„Der heutige Beschluss ist ein starkes Zeichen der Stadt Wels. Es geht darum, dass die durch die Umbaumaßnahmen entstehende zusätzliche Verkehrsbelastung für Wels auf ein Minimum reduziert wird“, erklärt Stadtrat Dr. Martin Oberndorfer.
Mit der Resolution richtet der Gemeinderat seine Anliegen an die ASFINAG, die für die Abwicklung der Sanierung verantwortlich ist. Ziel ist es, die notwendigen Bauarbeiten mit möglichst geringen Auswirkungen auf den innerstädtischen und regionalen Verkehr umzusetzen.
Die Generalsanierung der Welser Westspange stellt damit nicht nur eine infrastrukturelle Herausforderung dar, sondern auch eine verkehrsplanerische Aufgabe für die Stadt Wels. Die Stadtpolitik setzt mit der Resolution auf eine möglichst kurze und verkehrsverträgliche Bauabwicklung.


