4,3 Prozent Marktanteil im August, Rang sechs am Gesamtmarkt und knapp 60 Händlerstandorte: BYD setzt seinen Wachstumskurs in Österreich fort. Auch die Kooperation mit UNIQA soll den Kunden den Umstieg auf elektrifizierte Mobilität erleichtern.
WIEN. BYD etabliert sich zunehmend am österreichischen Automarkt. Der chinesische Hersteller von Elektroautos und New Energy Vehicles gehört seit März 2026 durchgehend zu den zehn meistverkauften Automarken des Landes. Nach den ersten acht Monaten des Jahres stehen 7.830 Neuzulassungen zu Buche – das entspricht einem Marktanteil von 3,7 Prozent und aktuell Rang acht im Gesamtmarkt.
Im August gelang der Marke ein neuer Bestwert: Mit 4,3 Prozent Marktanteil erreichte BYD Rang sechs bei den Pkw-Neuzulassungen in Österreich. Damit erzielte der Hersteller seine bislang beste Monatsplatzierung seit dem Start auf dem österreichischen Markt.
Erstmals unter den Top drei der Volumensmarken
Besonders bemerkenswert ist die Positionierung unter den klassischen Volumensmarken. Berücksichtigt man die Premiummarken nicht, lag BYD im August hinter Volkswagen und Škoda auf dem dritten Platz.
„Wir sind wirklich demütig gegenüber diesem August-Ergebnis, weil wir am Gesamtmarkt mit Platz 6 eine neue Spitzenposition erreichen konnten“, sagt Danijel Dzihic, Managing Director BYD Austria. Besonders hervor hebt er den hohen Privatkundenanteil von knapp 70 Prozent.

Auch die Jahresbilanz unterstreicht die Dynamik: Bereits nach acht Monaten wurden mehr als 800 BYD-Fahrzeuge mehr zugelassen als im gesamten Jahr 2025. Im Vorjahr hatte die Marke mit knapp 7.000 Neuzulassungen und einem Wachstum von rund 75 Prozent bereits ein Rekordergebnis erzielt. Insgesamt sind mittlerweile mehr als 20.000 BYD-Fahrzeuge auf Österreichs Straßen unterwegs.
Händlernetz wächst auf knapp 60 Standorte
Das Wachstum soll weiter auf eine breite Vertriebsstruktur gestützt werden. Das österreichische Händlernetz soll noch heuer auf knapp 60 Standorte anwachsen.
Für Dzihic ist dabei vor allem die Kontinuität entscheidend: „Für uns ist entscheidend, dass das Wachstum nicht aus einem einzelnen starken Monat kommt, sondern sich konstant positiv entwickelt.“
BYD will die Marke damit langfristig unter den führenden Automobilherstellern Österreichs etablieren. Das Händlernetz sieht der BYD-Österreich-Chef dabei als wichtigen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen neuen chinesischen Automarken.
Kooperation mit UNIQA bringt Versicherung direkt ins Autohaus
Parallel zum Ausbau des Vertriebs setzt BYD auf Kooperationen mit österreichischen Unternehmen. Seit Februar 2026 arbeitet der Hersteller mit UNIQA im Bereich Kfz-Versicherung zusammen.

Kundinnen und Kunden können bei teilnehmenden BYD-Händlern Fahrzeug und Versicherung direkt beim Autokauf abschließen. UNIQA unterstützt die Händler unter anderem mit Schulungen, persönlichen Ansprechpartnern und laufender Betreuung.
„Für viele Kundinnen und Kunden ist es hilfreich, wenn sie Fahrzeug und Versicherung direkt im Autohaus abschließen können“, erklärt Peter Humer, Vorstand Kunde & Markt Österreich bei UNIQA.
Für BYD steht die Kooperation beispielhaft für die stärkere Verankerung der Marke am österreichischen Markt. „Was uns eint, ist der Fokus auf die KundInnen, indem wir den Umstieg auf elektrifizierte Mobilität so einfach und angenehm wie möglich machen wollen“, so Dzihic.
BYD auf dem Weg zur etablierten Automarke
Die Zahlen zeigen jedenfalls eine bemerkenswerte Entwicklung: Innerhalb weniger Jahre hat sich BYD vom neuen Anbieter zu einer Marke entwickelt, die im österreichischen Volumensmarkt zunehmend mit den etablierten Herstellern konkurriert. Rang sechs im August und Platz drei unter den Volumensmarken markieren dabei einen neuen Höchststand.


