Das Welldorado-Freibad setzt ein klares Zeichen für den Schutz seiner Badegäste. Besonders Frauen und Mädchen sollen sich auf dem gesamten Areal zu jeder Zeit absolut sicher und wohl fühlen. Um dies zu gewährleisten, setzen die Verantwortlichen auf eine gezielte Kombination aus Prävention, geschultem Personal und verstärkter Präsenz vor Ort.
Früherkennung im Fokus
Eine zentrale Rolle im Sicherheitskonzept übernimmt das Bäderpersonal. Die Bademeister sind für diesen Zweck speziell geschult. Ihre Aufgabe beschränkt sich nicht nur auf das Eingreifen im Ernstfall, sondern setzt bereits viel früher an. Im Vordergrund steht das frühzeitige Erkennen von auffälligem Verhalten, um potenziell kritische Situationen direkt anzusprechen und zu entschärfen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei sensiblen Bereichen wie den Umkleidekabinen, den Duschbereichen und abgelegenen Zonen.
Intensivierte Kontrollen und Konsequenzen
In diesen sensiblen Bereichen werden die Kontrollgänge in dieser Saison bewusst intensiviert. Für einen lückenlosen Schutz arbeitet das Freibad eng mit externen Kräften zusammen: Die Ordnungswache Stadt Wels GmbH wirkt aktiv an den Rundgängen mit. Sollte es dennoch zu Vorfällen kommen, greift eine strikte Null-Toleranz-Strategie. Alle Vorkommnisse werden umgehend lückenlos dokumentiert und ohne Ausnahme bei der Polizei angezeigt.
Politisches Signal gegen Belästigung

Als sichtbares Zeichen dieser Strategie unterstützen Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (Zuständig für Sicherheit und Freizeitbetriebe) und Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger (Frauen) auch in diesem Jahr wieder die Kampagne „No Go“. Informationen zur Initiative des Landes Oberösterreich sind unter www.frauenreferat-ooe.at/nogo.htm abrufbar. Um die Zusammenarbeit von Politik und Praxis zu unterstreichen, präsentierten sich die beiden Vizebürgermeister für die Kampagne gemeinsam mit dem Welser Bademeister Bashkim Latifi.

