StartAktuellMillionen-Spritze vom Land: Zukunft des Kasbergs vorerst gesichert

Millionen-Spritze vom Land: Zukunft des Kasbergs vorerst gesichert

Veröffentlicht am

Das Land Oberösterreich rettet das Skigebiet Kasberg mit einer Finanzspritze von bis zu 1,1 Millionen Euro vor dem Stillstand.

V.l.: Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner und Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer | Bild (c) Land Oberösterreich / Ernst Grilnberger

Millionen-Hilfe für den Kasberg

Die Oö. Landesregierung beschließt in ihrer heutigen Sitzung auf gemeinsamen Antrag von Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner diese dringend notwendigen Fördermittel. Das Geld geht direkt an die OÖ Seilbahnholding. Mit der Millioneninvestition sichert das Land die Bezahlung des wichtigen Stammpersonals.

Startschuss für Reparaturarbeiten

Gleichzeitig finanzieren die Behörden damit die unaufschiebbaren Revisions- und Instandhaltungsarbeiten an den Liftanlagen. Das übergeordnete Ziel dieser Sofortmaßnahme ist es, die technischen und personellen Voraussetzungen für einen sicheren Winterbetrieb in der kommenden Saison 2026/27 zu garantieren. Da die Betreibergesellschaft diese Vorbereitungen aktuell nicht aus eigener Kraft finanzieren kann, greift das Land als Investor ein.

Entscheidung über Übernahme vertagt

Laut Landeshauptmann Stelzer sichert dieser Schritt die Zukunft des Kasbergs ab und stellt sicher, dass alle Arbeiten rechtzeitig fertigwerden. Wirtschafts-Landesrat Achleitner betont jedoch, dass dies eine Übergangslösung bleibt. Die finale Entscheidung über eine dauerhafte Übernahme des Skigebiets fällt erst, wenn alle rechtlichen, behördlichen und wirtschaftlichen Prüfungen vollständig abgeschlossen sind.


Werbung

Das könnte Ihnen auch gefallen

AGRARIA 2026: Landwirtschaft der Zukunft trifft sich in Wels

Tierhaltung, moderne Technik, Digitalisierung und Innovationen: Von 25. bis 28. November wird Wels zum...

Wenn Politiker die Gäule von hinten aufzäumen

Wenn es um große politische Vorhaben geht, scheint die Reihenfolge nicht immer ganz klar...

Ein Stück Linzer Militärgeschichte steht vor einer ungewissen Zukunft

Das Wehrgeschichtliche Museum Oberösterreich hat am vergangenen Samstag zum letzten Mal am bisherigen Standort...

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein