Wels setzt neue Maßstäbe für urbane Grünräume. Rechtzeitig zur OÖ Landesgartenschau 2027 steuert ab sofort modernste Technik die Bewässerung im historischen Burggarten. Das System reagiert flexibel auf Online-Wetterdaten und Bodenfeuchte.

Die anhaltende Trockenheit fordert Österreichs Städte heraus. Urbane Parks sollen kühlen, gleichzeitig ist Wasser knapp. Die OÖ Landesgartenschau Wels 2027 GmbH reagiert darauf mit einem wegweisenden Vorzeigeprojekt: Seit Mai 2026 versorgt eine vollautomatische, sensorgesteuerte Anlage den historischen Burggarten.
Effizienz durch Echtzeit-Daten
Das Prinzip hinter dem System ist rein bedarfsorientiert. Sensoren im Erdreich messen kontinuierlich die Bodenfeuchtigkeit. Gekoppelt mit aktuellen Online-Wetterdaten entscheidet die Anlage selbstständig, wann und wie viel gegossen wird. Setzt beispielsweise plötzlicher Regen ein, stoppt das System die Bewässerung sofort automatisch. Das Ergebnis überzeugt: Der Wasserverbrauch sinkt um bis zu 40 Prozent.
Vorreiter für die Stadt der Zukunft
Wels übernimmt mit dieser Investition eine Vorreiterrolle bei der intelligenten Bewässerung im städtischen Raum.
„Mit der Stadt der Gärten schaffen wir nicht nur sechs Gartenwelten in Wels, sondern entwickeln auch Lösungen für die Stadt der Zukunft“, erklärt Gottfried Struggl, Geschäftsführer der OÖ Landesgartenschau Wels 2027 GmbH. Angesichts der aktuellen Trockenheit in Oberösterreich zeige das Projekt, wie moderne Technologie wertvolle Ressourcen schützt und urbane Grünflächen fit für den Klimawandel macht.


