Ein bedeutender Meilenstein für die Infrastruktur der Region Wels ist gesetzt: Das Land Oberösterreich und zehn Umlandgemeinden unterzeichneten ein wegweisendes Grundsatzübereinkommen. Ziel ist die gemeinsame Umsetzung des „Gesamtverkehrskonzepts Region Wels“, das die Mobilität bis zum Jahr 2035 nachhaltig und effizient gestalten soll.

Strategie gegen das Wachstumsproblem
Die Region Wels boomt – sowohl bei der Bevölkerung als auch in der Wirtschaft. „Damit steigen die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit und Sicherheit unserer Infrastruktur“, betont Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner. Das neue Konzept bündelt sieben strategische Leitziele und neun Handlungsfelder, um dem Verkehrsaufkommen Herr zu werden.
Im Fokus stehen dabei nicht nur der klassische Straßenbau, sondern ein moderner Mix:
Öffi-Offensive: Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs
Sanfte Mobilität: Massiver Ausbau der Fuß- und Radwege
Vernetzung: Bessere Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel (Multimodalität).
Sicherheit & Klima: Gezielte Förderung klimafreundlicher Mobilität und Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Gemeinsam statt einsam
Das Besondere an dem Übereinkommen ist die enge Kooperation zwischen der Stadt Wels und den Gemeinden Buchkirchen, Gunskirchen, Holzhausen, Krenglbach, Marchtrenk, Schleißheim, Steinhaus, Thalheim und Weißkirchen.

Wels-Bürgermeister Andreas Rabl zeigt sich erfreut über die Unterstützung des Landes: „Wichtige Projekte wie die Nordumfahrung sind fest im Konzept verankert. Damit sind wir für die Zukunft gerüstet.“
Umsetzung mit Plan
Damit das Papier nicht in der Schublade verschwindet, koordiniert das Regionale Mobilitätsmanagement OÖ den Prozess. Ein abgestimmter Stufenplan sorgt dafür, dass Einzelprojekte klar priorisiert und Investitionen dort getätigt werden, wo sie den größten Nutzen für Lebensqualität und Standort bieten.

