Unverständnis gibt es bei den Welser Grünen für die Ablehnung des „Sonntagsbusses zur Weihnachtswelt“, der mehrheitlich in einen Ausschuss verwiesen wurde. „Wenn man noch Details verändern hätte wollen, etwa die Fahrzeiten, wäre das auch mit einem Abänderungsantrag möglich gewesen“, so Grünen-Fraktionsobfrau Miriam Faber.
Man habe im Vorfeld breite Zustimmung zum Sonntagsbus erhalten – im persönlichen Gespräch auch durchaus von Gemeinderatsmitgliedern der FPÖ und ÖVP. Offenkundig traue man sich aber nicht, über den eigenen konservativen Schatten zu springen.
Die Forderung nach Vergünstigungen beim Parken könne man bei besten Willen nicht nachvollziehen: „Wels hat verkehrspolitisch zwei Alleinstellungsmerkmale in Österreich: Wir haben die mit Abstand günstigsten Parkplätze und wir haben als einzige Mittelstadt keinen Öffentlichen Verkehr an Sonn- und Feiertagen.“ Alle anderen Städte in dieser Dimension hätten die Zeichen der Zeit erkannt, nur Wels verharre „verkehrspolitisch in den 1950ern“, so Faber. Da müsse man aufwachen, und zwar – im Hinblick auf kommende Großereignisse und das Wachstum der Stadt – möglichst rasch.


