Registrierkassenmanipulation als Notwehrakt

Im Betrug jener Gastwirte, die ihre Registrierkassen manipulierten, sehen viele Österreicher einen Notwehrakt gegen einen gierigen und unersättlichen österreichischen Staat, der eine der höchsten Steuerquoten im „EU-Paradies“ hat.
Selbst der gutmütigste Hund, dem von seinem Herrn das Futter ständig reduziert wird, wird versuchen, anderswo zu bekommen, was er kriegen kann, um nicht ganz abzumagern.
So ähnlich ist auch die Steuerhinterziehung jener Wirte zu sehen, die – wie dieser Tage herauskam – ihre Registrierkassen manipulierten, um weniger Umsatzsteuer zahlen zu müssen.
Das ist natürlich verboten und Finanzminister Markus Marterbauer wetterte via „Kronen Zeitung“: „Steuerbetrug ist kein Kavaliersdelikt. Er untergräbt das Vertrauen in unseren Rechtsstaat und geht zu Lasten der vielen redlichen Unternehmer.“ Da fehlte nur noch die Feststellung: Wer so etwas macht wird bestraft!
Wer aber bestraft die Politiker, die das Steuergeld ihrer Bürger verjubeln, weshalb diese mit immer neuen Abgaben belastet werden. Auch das Volk unablässig auszupressen ist kein Kavaliersdelikt und gerade die Wirte sind eine Spezies in diesem Land, denen in der Vergangenheit schon schwer mitgespielt wurde.
Sie wurden in den letzten Jahren mit Verboten und Vorschriften überschießend geschurigelt wie beispielsweise mit dem Rauchverbot, mit den Allergeneauszeichnungen der Speisen auf der Karte, mit den Zutrittsregelungen für ihre Gäste während der Corona-Zeit, mit der neuen Trinkgeldregelung und eben auch mit den Registrierkassen.
Wie in allen anderen Branchen ist auch in der Gastronomie der Faktor Arbeit hoch besteuert und auch die Gehaltserhöhungen von Wirten und ihren Angestellten frisst meist die Kalte Progression.
In Anbetracht der angeführten staatlichen Ausbeutungsmaßnahmen sehen viele Österreicher den Steuerbetrug daher als einen Akt der Notwehr in einem Staat, in dem auch immer weniger Leute arbeiten wollen, weil sich das für sie kaum noch lohnt.
Die Regierung sollte sich daher schnellstens überlegen, wie lang sie die Fleißigen in diesem Land noch zu bestrafen gedenkt und deren abgepresste Steuergeld weiter munter ins Ausland verschenkt: beispielsweise an die Ukraine, an die Familien kinderreicher Einwanderer in unser Sozialsystem und an NGOs für dubiose Kulturprojekte.
Wenn am Ende keiner mehr etwas leistet oder produziert, weil zu wenig für ihn herausspringt und er es vorzieht, sich lieber in die soziale Hängematte zu legen, wird der rot-weiß-roten Staats- und Nimmersatt-Apparat am Ende genauso implodieren wie einst der in der DDR und Sowjetunion.
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