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Grüne Kritik an Umgang mit römischen Erbe

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„Wenn jeder Politiker ein Foto mit den Funden hat, wird wieder zugeschüttet“

Deutliche Kritik von den Welser und Thalheimer Grünen kommt am Umgang mit dem römischen Erbe, im speziellen den aktuellen Funden am Reinberg. Die römischen Mosaike sollen wieder vergraben werden, war dieser Tage den Medien zu entnehmen.

„Hier wird eine historische Chance vergeben, auch weil die unterschiedlichen Zuständigen offenkundig miteinander nicht kommunizieren“, so der Welser Stadtrat Thomas Rammerstorfer.

Dementsprechend möchten die Grünen noch eine „letzte Chance“ für die Funde: „Es müssen alle Beteiligten, Stadt, Land, Gemeinde Thalheim, der Römerverein und das Denkmalamt an einen Tisch und gemeinsam eine Lösung suchen“, schlägt Stadtrat Thomas Rammerstorfer vor, „es kann nicht sein dass wir bedeutsame Funde vernichten bzw. vergraben.“

Abgeordneter zum Nationalrat Ralph Schallmeiner: „Vor allem das Land Oberösterreich ist gefordert. Im Sommer hat man sich noch medienwirksam mit den Funden in Thalheim ablichten lassen, und jetzt ein derartiges Verhalten. Damit wird der Region Wels und Umgebung eine große Chance genommen.“

Diese könnte man insbesondere im Rahmen der Landesgartenschau ergreifen. „Mit einer Einhausung für die Fundorte würde Wels eine weitere Attraktion schaffen. Gemeinsam mit Volksgarten, Tiergarten und Reinberg könnte so ein vielfältiges Ausflugsziel ersten Ranges entstehen“, so Schallmeiner und Rammerstorfer unisono.

Titelbild: Bildmontage; Ausgrabungen Archiv (c) Stadtmuseum Wels

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