Oberösterreichs Blaue starteten Landtagswahlkampf
Oberösterreichs Betriebe sind das Rückgrat unseres Wohlstandes. Nicht zuletzt wegen der zahlreichen Pleiten in letzter Zeit, aber auch wegen der bevorstehenden oberösterreichischen Landtagswahl in zwei Jahren interessieren sich nun auch die Freiheitlichen verstärkt für die Sorgen und Problemen unserer Firmen.

Wahlkampfauftakt der Landes-FP im Bezirk Wels-Land, wo die Blauen eigenen Angaben zufolge gut aufgestellt sind. Diese gut bestückte blaue Region wird zum Teil auch und noch von der Almtalbahn durchfahren.
Das werde auch in Zukunft so bleiben, versicherte der oberösterreichische FPÖ-Obmann und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner in einer Pause während einer Firmen- und Betriebsbereisung im Welser Innenstadtlokal „Alpenlachs“, wo er erklärte: Man benötige auch eine gut funktionierende Infrastruktur, wenn es mit der Wirtschaft nicht weiter bergab gehen soll.

Diese habe es zurzeit überaus schwer, betonte Haimbuchner, womit er im speziellen industrielle und gewerbliche wie auch landwirtschaftliche Betriebe meinte. Zu hohe Energie- und Lohnkosten wie auch eine überbordende Bürokratie machten diesen schwer zu schaffen.
Laut Statistik Austria sind Oberösterreichs Exporte im vergangenen Jahr um sechs Milliarden Euro gesunken, erklärte Haimbuchner und konstatierte: „Die budgetäre Lage des Landes ist katastrophal.“
Anfallende Aufgaben würden von der derzeitigen Landes-Koalition daher ruhig und konsequent abgearbeitet, auch wenn sich manche eine stärkere Auseinandersetzung in der politischen Diskussion wünschten.
Allerdings: Die Anschuldigungen des neuen oö. SPÖ-Chefs Martin Winkler, der kritisierte, die Landes-FPÖ hätte vom Bund Millionenbeträge für den Wohnbau „nicht abgeholt“, verwies Haimbuchner gestern unaufgeregt ins Reich der Märchen und meinte, dass da von Winkler etwas nicht ganz verstanden worden sei.
Man wird sehen: SPÖ-Chef Winkler wird sich ab Donnerstag nächster Woche in der aktuellen Ausgabe von TV Regional nicht nur dazu äußern, sondern auch zu anderen brennenden Themen erklären.

