eww Gruppe investiert seit 2015 in die Versorgungssicherheit – generalsaniertes Pumpenhaus stärkt die Notversorgung. Selbst bei Hitze und hohem Wasserverbrauch bleibt die Versorgung mit naturreinem Trinkwasser gesichert.
Die sichere Trinkwasserversorgung ist keine Selbstverständlichkeit. Um die Versorgung der Welser Bevölkerung auch bei längeren Trockenperioden oder einem Ausfall der Hauptversorgung zu gewährleisten, hat die eww Gruppe von 2015 bis 2025 insgesamt 25 Millionen Euro investiert. Mit der Generalsanierung des Pumpenhauses wurde nun ein weiterer wichtiger Schritt zur Absicherung der Wasserversorgung abgeschlossen.
Rund zwei Millionen Euro flossen in die Modernisierung der Anlage. Das Pumpenhaus sammelt Quellwasser und speist es bei Bedarf in das Welser Wassernetz ein. Vor rund 50 Jahren war es das erste Wasserwerk der Stadt. Heute erfüllt es eine wichtige Funktion als Notversorgung, falls die Hauptversorgung mit naturreinem Wasser aus dem Almtal ausfallen sollte.
„Trinkwasser ist das Lebensmittel Nummer eins. Ohne ein zweites Standbein, das jederzeit abrufbar ist, könnten wir keine sichere Versorgung aufrechterhalten“, betont eww-Vorstandsdirektor Wolfgang Nöstlinger. „Wir hoffen, dass wir die Notversorgung nie brauchen. Aber wenn es darauf ankommt, sind wir vorbereitet – und versorgen die Menschen rund um die Uhr, wie sie es gewohnt sind.“

Leistungsfähige Reserven für den Ernstfall
Die technischen Kapazitäten sind beträchtlich: Die Quellen liefern bis zu 120 Liter Wasser pro Sekunde, zusätzliche Reserven stehen in den Wasserspeichern zur Verfügung. Darüber hinaus kann ein Brunnen im Südwesten der Stadt im Notfall mit einer Förderleistung von 280 Litern pro Sekunde den gesamten Wasserbedarf allein decken.
Speicherkapazität über dem durchschnittlichen Tagesverbrauch
Die Generalsanierung des Pumpenhauses bildet den vorläufigen Abschluss eines langfristigen Investitionsprogramms. Bereits 2015/16 wurde ein Hochbehälter aus Edelstahl mit einem Fassungsvermögen von fünf Millionen Litern errichtet. 2018/19 folgte die Sanierung eines weiteren Hochbehälters mit zehn Millionen Litern Fassungsvermögen.
Insgesamt stehen damit 15,5 Millionen Liter Speichervolumen zur Verfügung. Das entspricht mehr als dem durchschnittlichen Tagesverbrauch in Wels, der bei 12,78 Millionen Litern liegt.
Wie wichtig diese Reserven sind, zeigte sich am 26. Mai 2026: Am ersten Hitzetag der damaligen Hitzewoche stieg der Wasserverbrauch auf 18,85 Millionen Liter. Das waren 17 Prozent mehr als am verbrauchsstärksten Tag des Jahres 2025. Die Versorgung blieb dennoch durchgehend gesichert.
Naturreines Wasser – streng kontrollierte Qualität
Neben der Versorgungssicherheit steht auch die Wasserqualität im Mittelpunkt. Das Welser Trinkwasser wird ohne Aufbereitung ins Leitungsnetz eingespeist. Rund 160 Analysen jährlich überprüfen seine Reinheit – das ist viermal so viel wie gesetzlich vorgeschrieben.
„Die sichere Trinkwasserversorgung ist eine wesentliche Grundlage für die Lebensqualität in unserer Stadt. Mit den Investitionen der vergangenen zehn Jahre hat die eww Gruppe dafür gesorgt, dass die Welserinnen und Welser auch in Zukunft jederzeit naturreines Wasser genießen können“, erklärt Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister Andreas Rabl.
Mit den Investitionen in Speicher, Pumpenhaus und Notversorgung stärkt die eww Gruppe die Widerstandsfähigkeit der Welser Wasserversorgung. Damit soll auch bei längeren Trockenperioden, Spitzenverbrauch und möglichen Ausfällen der Hauptversorgung ausreichend Trinkwasser zur Verfügung stehen.


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