In Wels nutzen heuer 690 Schülerinnen und Schüler die Sommerschule, um in den letzten beiden Ferienwochen Lernstoff aufzuarbeiten und sich auf das kommende Schuljahr vorzubereiten. Besonders im Bereich Deutsch und Mathematik soll gezielte Förderung dabei helfen, bestehende Lücken zu schließen.
Die Welser SPÖ sieht in der kostenlosen Sommerschule einen wichtigen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit. Gerade gute Deutschkenntnisse seien eine wesentliche Voraussetzung für schulischen Erfolg. Die jüngsten Kompetenztests hätten zugleich gezeigt, dass in Wels insbesondere beim Thema Deutsch weiterhin erheblicher Förderbedarf bestehe.
Oberösterreichweit nehmen heuer knapp 8.000 Kinder und Jugendliche an der Sommerschule teil – nahezu doppelt so viele wie im Vorjahr. An 130 Standorten wird zwei Wochen lang jeweils vier Stunden am Vormittag unterrichtet. Neben Lehramtsstudierenden sind auch erfahrene Pädagoginnen und Pädagogen im Einsatz.

Für Bildungsreferent Vizebürgermeister Mag. Klaus Schinninger ist das kostenlose Angebot auch eine wichtige Entlastung für Familien: „Bildungschancen dürfen nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.“ Private Nachhilfe könne sich nicht jede Familie leisten.
Die Sommerschule könne die notwendige Förderung während des gesamten Schuljahres allerdings nicht ersetzen, betont die SPÖ. Gefordert werden daher ausreichend Förderstunden, qualifiziertes Personal und zusätzliche Sprachförderung – insbesondere an Schulen mit besonderen Herausforderungen.


