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Lebenshilfe OÖ verstärkt Geschäftsführung mit Isabella Boitllehner

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Die Lebenshilfe Oberösterreich setzt künftig auf eine Doppelspitze in der Geschäftsführung: Dr. Isabella Maria Boitllehner, MA übernimmt die fachliche und agogische Verantwortung, während der bisherige Geschäftsführer Mag. Gerhard Scheinast weiterhin für die betriebswirtschaftliche Steuerung zuständig bleibt.

Die Geschäftsführung der Lebenshilfe OÖ ist künftig doppelt besetzt, mit Dr.in Isabella Maria Boitllehner, MA als fachlicher Geschäftsführerin und Mag. Gerhard Scheinast als betriebswirtschaftlichem Geschäftsführer. | Bild (c) Lebenshilfe Oö.

„Die Lebenshilfe Oberösterreich wächst in der Breite ihrer Angebote und in den Anforderungen, die an uns gestellt werden. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Führung auf zwei Verantwortungsbereiche aufzuteilen“, erklärt Scheinast. Präsident DI Stefan Hutter sieht darin eine wichtige Weichenstellung: „Die Agogik ist das Herzstück unserer Arbeit. Ihre Verankerung auf Geschäftsführungsebene stärkt die fachliche Weiterentwicklung und Innovation in der Lebenshilfe OÖ.“

Fachliche Kompetenz für die Agogik

Boitllehner bringt umfassende Erfahrung aus Sozial- und Sonderpädagogik, Hochschullehre und Organisationsentwicklung mit. Sie studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, promovierte an der Johannes Kepler Universität Linz und absolvierte einen Master in bindungsgeleiteter Pädagogik. Berufliche Stationen führten sie unter anderem an die Fachhochschule Oberösterreich und die Privatuniversität Seeburg sowie in die Geschäftsführung eines sozialen Trägers.

Als fachliche Geschäftsführerin verantwortet Boitllehner künftig die inhaltliche Ausrichtung und fachliche Innovation der Lebenshilfe OÖ. Das agogische Team berichtet direkt an sie. „Mit meinen fachlichen Schwerpunkten und meiner Führungserfahrung im Sozialbereich bringe ich mich als Teamplayerin ein, mit dem Anspruch, gemeinsam einen fruchtbaren Boden für Weiterentwicklung zu gestalten“, sagt Boitllehner.

Einstieg direkt in den Einrichtungen

Ihre ersten Wochen verbringt Boitllehner bewusst in den Einrichtungen – in Werkstätten, Wohnhäusern und der Frühförderung. Dabei versteht sie ihren Einstieg als Lernprozess und sucht den direkten Austausch mit Beschäftigten, Bewohner:innen und Teams. Die mehr als 100 Einrichtungen der Lebenshilfe OÖ will sie zunächst aus der Praxis heraus kennenlernen.

Innovation und Integrative Beschäftigung im Fokus

Für die kommenden Jahre sieht Boitllehner die Organisation gefordert, sich auf ein breiter werdendes Spektrum an Bedürfnissen einzustellen. Innovative Betreuungskonzepte und die Weiterentwicklung der Integrativen Beschäftigung sollen dabei eine zentrale Rolle spielen. Zugleich will sie die Lebenshilfe OÖ als Partnerin für Unternehmen sichtbarer machen und ihre Position als größter Träger in der Begleitung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung in Oberösterreich weiter stärken.


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