StartEinsatzSicherheit im „Volksgarten neu“: SPÖ Wels fordert Gesamtkonzept statt reiner Kameraüberwachung

Sicherheit im „Volksgarten neu“: SPÖ Wels fordert Gesamtkonzept statt reiner Kameraüberwachung

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Die SPÖ Wels steht einer Videoüberwachung des geplanten „Volksgartens neu“ grundsätzlich offen gegenüber. Parteivorsitzender Klaus Schinninger fordert jedoch ein umfassenderes Sicherheitskonzept, das neben Kameras auch Parkbetreuung, Beleuchtung, Sauberkeit und eine gute Gestaltung des öffentlichen Raums umfasst.

Die Debatte um die Sicherheit im geplanten „Volksgarten neu“ nimmt Fahrt auf. Während die FPÖ Wels eine flächendeckende Videoüberwachung des neuen Parks fordert, plädiert die SPÖ Wels für einen breiteren Ansatz. Kameras könnten durchaus einen Beitrag zur Sicherheit leisten, dürften aber nicht als alleinige Lösung verstanden werden.

„Wir sind nicht grundsätzlich gegen Videoüberwachung, wenn sie an den richtigen Stellen sinnvoll und rechtlich möglich ist. Eine Kamera kann einen Konflikt beobachten – sie kann ihn nicht verhindern“, erklärt SPÖ-Vorsitzender Mag. Klaus Schinninger.

Aus Sicht der SPÖ soll der neue Park unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen offenstehen. Wo Jugendliche, Familien, ältere Menschen und andere Nutzerinnen und Nutzer denselben öffentlichen Raum teilen, könne es naturgemäß auch zu Spannungen kommen. Entscheidend sei daher, Konflikte möglichst früh zu erkennen und zu entschärfen, bevor sie eskalieren.

Parkbetreuung als wichtiger Bestandteil

Eine zentrale Forderung der SPÖ ist deshalb eine professionelle Parkbetreuung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen regelmäßig im Park präsent sein, den Kontakt mit den Nutzerinnen und Nutzern suchen und bei auftretenden Konflikten frühzeitig eingreifen können.

„Wenn Jugendliche, Familien, ältere Menschen und andere Gruppen denselben öffentlichen Raum nutzen, kann es natürlich zu Spannungen kommen. Unser Ziel muss sein, solche Konflikte möglichst früh zu erkennen und zu entschärfen – und nicht erst dann zu reagieren, wenn etwas passiert ist“, so Schinninger.

Die SPÖ sieht dabei keinen Widerspruch zwischen sozialer Prävention und technischen Sicherheitsmaßnahmen. Wo eine Videoüberwachung nach entsprechender Prüfung und in Abstimmung mit der Polizei tatsächlich einen Sicherheitsgewinn bringen könne, solle diese Möglichkeit genutzt werden. Gleichzeitig müsse die Stadt aber auch in menschliche Präsenz, Kommunikation und Konfliktprävention investieren.

„Vernünftiger Mix“ statt ideologischer Debatte

Für die SPÖ Wels steht damit ein Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen im Mittelpunkt. Neben einer möglichen Videoüberwachung nennt die Partei insbesondere eine gute Beleuchtung, eine durchdachte Gestaltung des Parks, Sauberkeit sowie eine sichtbare und professionelle Betreuung vor Ort.

„Wir wollen einen Park, in dem sich die Menschen sicher fühlen und gerne aufhalten. Dafür braucht es keine ideologischen Scheuklappen, sondern einen vernünftigen Mix aus Beleuchtung, guter Gestaltung, gegebenenfalls Videoüberwachung und einer sichtbaren Parkbetreuung“, betont Schinninger.

Die SPÖ Wels schlägt daher vor, für den „Volksgarten neu“ ein Gesamtkonzept für Sicherheit und Aufenthaltsqualität zu entwickeln. Darin sollen technische Maßnahmen ebenso berücksichtigt werden wie Prävention und die Gestaltung des öffentlichen Raums.

Schinninger fasst den Ansatz der SPÖ abschließend so zusammen: „Sicherheit beginnt dort, wo jemand hinschaut, zuhört und eingreift, bevor ein Konflikt eskaliert, nicht erst mit einer Kamera.“


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