Zwei heftige Gewitterfronten haben am Wochenende vom 30. und 31. Mai 2026 im oberösterreichischen Zentralraum schwere Schäden angerichtet. Begleitet von orkanartigen Sturmböen mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von knapp 100 km/h und wolkenbruchartigem Starkregen gerieten zahlreiche Gemeinden in den Ausnahmezustand. Die Landeswarnzentrale registrierte im Laufe des Wochenendes rund 1.000 Sturmeinsätze der Feuerwehren.

Die extremen Windböen entwurzelten etliche Bäume, die auf Hauptverkehrswege sowie Hausdächer stürzten und Blockaden sowie erhebliche Sachschäden verursachten. Zudem führten gekappte Leitungen und beschädigte Trafostationen zu massiven Störungen im Stromnetz, wodurch mehrere tausend Haushalte zeitweise komplett ohne Stromversorgung waren. Die Einsatzkräfte standen im Dauereinsatz, um blockierte Straßen freizuräumen, Dächer provisorisch zu sichern und die Infrastruktur schrittweise wiederherzustellen.
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