Die Raiffeisenbanken Wels und Gunskirchen planen den Zusammenschluss zur künftig größten Raiffeisen-Primärbank Österreichs. Mit einer Bilanzsumme von 2,6 Milliarden Euro entsteht ein regionales Schwergewicht, das voll auf nachhaltiges Banking und lokale Präsenz setzt.

Wels/Gunskirchen. Vorbehaltlich der Zustimmung der Generalversammlungen entsteht im oberösterreichischen Zentralraum eine neue Bankenmacht: Die Raiffeisenbank Wels. Mit über 190 Mitarbeiter:innen, 16 Standorten und rund 53.000 Kund:innen vereint das Institut wirtschaftliche Schlagkraft mit genossenschaftlicher Tradition.
Strategische Antwort auf Marktdynamik
Der Zusammenschluss ist die Antwort auf die steigenden Anforderungen im Bankensektor und das Wachstum der Wirtschaftsregion Wels/Wels-Land. „Moderne Regionalbanken brauchen heute neben Kundennähe auch die nötige Größe für komplexe Investitionsprojekte“, betont MMag. Roland Hechenberger, MBA (Vorstandsvorsitzender RB Wels). Mag. Michael Kammerer (Vorstandsvorsitzender RB Gunskirchen) ergänzt: „Dieser Schritt ist die konsequente Weiterentwicklung unserer Geschichte.“
Fokus: Green Banking und Private Banking
Ein Highlight der neuen Struktur ist das Umweltcenter. Das seit 2012 als Pionier für grünes Banking etablierte Center aus Gunskirchen wird als eigenständiger Geschäftsbereich fortgeführt und weiter forciert. Damit bekennt sich die neue Bank klar zur Green Finance Alliance.
Zusätzlich profitieren die Kund:innen von:
- Spezialisierung: Einem eigenen Private Banking Team für gehobene Vermögensberatung.
- Stabilität: Einer starken Kapitalbasis für die regionale Wirtschaft.
- Präsenz: 16 Bankstellen sichern weiterhin die persönliche Betreuung vor Ort.
„Puls der Region“
Für die Kunden bleiben die vertrauten Ansprechpartner bestehen, während die Entscheidungskompetenzen in der Region verankert bleiben. „Größe ist für uns kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung, um nachhaltigen Wohlstand in der Region aktiv mitzugestalten“, so Vorstand Mag. Michael Hag.
Mit der Vision „Puls der Region“ positioniert sich das neue Institut als moderner Finanzpartner, der ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Stärke verbindet. Die finale Entscheidung fällt in den kommenden Generalversammlungen.

