StartAktuellVerfall rund um das einstige Leiner-Areal: Stadtrat Rammerstorfer fordert Konsequenzen

Verfall rund um das einstige Leiner-Areal: Stadtrat Rammerstorfer fordert Konsequenzen

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Seit der Schließung des Möbelhauses im Jahr 2023 verwahrlosen das Gebäude und seine Außenflächen zusehends. Umweltstadtrat Thomas Rammerstorfer drängt nun auf Maßnahmen gegen Müll, Rattenplagen und illegale Abstellplätze.

Wo früher Kundenfrequenz herrschte, sammeln sich heute Unrat und ausrangierte Fahrzeuge: Rund 20 Autos ohne Kennzeichen parken derzeit auf dem Gelände einer ungewissen Zukunft entgegen. Die hygienischen Zustände verschlechtern sich ebenfalls; Anwohner berichten bereits von ersten Rattensichtungen.

Rechtliche Hürden bei der Reinigung

Obwohl Thomas Rammerstorfer auch für die Straßenreinigung verantwortlich ist, sind ihm auf dem Areal die Hände gebunden: „Da es sich um Privatgrund handelt, dürfen meine Mitarbeiter dort nicht reinigen“, erklärt der Stadtrat. Man agiere jedoch im angrenzenden öffentlichen Raum besonders wachsam, um die Ausbreitung von Schmutz und Schädlingen einzudämmen.

Bausubstanz bröckelt

Nicht nur die Flächen, auch die Immobilie selbst leidet. An der Westseite bröckelt bereits der Putz, und die Passage unter der Hans-Sachs-Straße wirkt zunehmend verwahrlost. Da auch diese Unterführung in privater Hand liegt, bleibt der Stadt aktuell nur der Appell an den Eigentümer.

Druck auf Eigentümer steigt

Rammerstorfer fordert nun ein Einlenken: „In erster Linie ist der Besitzer in der Pflicht. Wenn nötig, müssen wir den Druck erhöhen.“ Eine abfallrechtliche Überprüfung wurde bereits in die Wege geleitet.

Als pragmatische Zwischenlösung schlägt der Stadtrat ein Pachtmodell vor: Würde der Besitzer die Parkplätze und die Unterführung für einen symbolischen Betrag an die Stadt verpachten, könnte die Kommune dort für Sauberkeit und Sicherheit sorgen. „So könnten wir endlich wieder Recht und Ordnung durchsetzen“, so Rammerstorfer abschließend. | Bild (c) Dragan

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