Neben dem digitalen Tiefbau-Zwilling und dem regionalen Abfallwirtschaftsprogramm fasste der Welser Gemeinderat am Montag, 16. März folgende wichtige Beschlüsse für die Weiterentwicklung der städtischen Infrastruktur:
Das Sportstättensanierungskonzept wird auch im Jahr 2026 weiter umgesetzt, und zwar mit dem Eisenbahner Sportverein Wels (ESV): Dieser plant die Sanierung und Erweiterung des Tennisclubgebäudes, einen neuen Zaun für die Tennisanlage und die Errichtung eines Kunstrasenplatzes. Weitere Sanierungen stehen beim Vorbereich der Zuschauertribüne (samt Errichtung Ballfangnetz), beim Clubgebäude, beim Funcourt und bei der Flutlichtanlage am Hauptspielfeld am Programm. Die Subvention von rund 650.000 Euro wurde einstimmig beschlossen.
Im Rahmen der Förderinitiative „Technologie und Innovation für klimaneutrale Städte“ hat die Stadt Wels mit dem Projektpartner Austrian Institute of Technology (AIT) das Projekt KlimaWeg.Wels eingereicht.

Zentrale Bestandteile sind eine Klimatopkarte (Einteilung des Stadtgebietes in Klimabezirke), die Integration klimarelevanter Kennzahlen in das städtische Geoinformationssystem (GIS) sowie ein Fahrplan für eine klimafreundliche Stadtentwicklung anhand eines Schulstandorts. Auf dieser Grundlage können künftig Planungs- und Investitionsentscheidungen gezielt an klimatische Erfordernisse angepasst werden. Die Gesamtkosten von 100.000 Euro werden zu 100 Prozent von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) finanziert. Der Beschluss fiel einstimmig, auch die Kickoff-Sitzung hat bereits am Freitag, 6. März stattgefunden.
Jeweils eine neue Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung (KBBE) soll in den Welser Stadtteilen Lichtenegg (Adelheid-Weindl-Straße im Wohngebiet Wispl, städtisches Projekt) und Neustadt (Karl-Bregartner-Straße, privates Projekt) entstehen.

Die dafür erforderlichen Änderungen bei den Bebauungsplänen beschloss der Gemeinderat einstimmig.
Das Beleuchtungsprogramm 2026 wurde samt Auftragsvergabe an die eww Anlagentechnik GmbH einstimmig beschlossen. Geplant sind im gesamten Stadtgebiet Neuinstallationen und Lückenschlüsse mit energiesparenden und teilweise sensorgesteuerten LED im Ausmaß von rund 150.000 Euro.

Zusätzlich sind rund 1,55 Mio. Euro für Instandhaltungen vorgesehen. Die Gesamtinvestitionen der Stadt in ihre öffentliche Beleuchtung liegen 2026 somit bei rund 1,7 Mio. Euro.

