Ein respektvolles Miteinander beginnt vor der eigenen Wohnungstür. Das Volkshilfe-Projekt „Wohnen im Dialog“ (WID) unterstützt Bewohner in Wels dabei, ihr Wohnumfeld attraktiv und sicher zu gestalten. Ein aktueller Schwerpunkt: die korrekte Mülltrennung.
Gefahrenherd Stiegenhaus
Immer wieder werden Möbel, Elektrogeräte oder Sperrmüll achtlos im Freien oder in Fluren deponiert. Das ist mehr als ein optisches Problem: In Stiegenhäusern abgestellte Gegenstände blockieren Fluchtwege und werden im Brandfall zur Lebensgefahr. Zudem belasten die Entsorgungskosten durch Dritte am Ende die Geldbörsen aller Mieter über die Betriebskostenabrechnung.
Aufklärung vor Ort
WID setzt auf Dialog statt erhobenen Zeigefinger. Mit dem Infobus und gezielten Beratungsgesprächen sensibilisiert das Team vor Ort für richtige Entsorgungswege.

„Mit Aufklärung und gemeinsamer Verantwortung machen wir die Wohnanlagen Schritt für Schritt wieder zu einem sauberen und sicheren Ort“, betont Integrationsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß. Ein gepflegtes Umfeld steigere nicht nur die Lebensqualität, sondern stärke nachhaltig das nachbarschaftliche Miteinander.

