Bürgermeisterempfang in Thalheim – mit Blick in die Zukunft und eine Würdigung der Vergangenheit
Über 200 geladene Gäste fanden sich am Abend des 12. Februar 2026 im Museum Angerlehner beim ersten Bürgermeisterempfang des neuen Thalheimer Bürgermeisters Christian Haagen ein. Als Höhepunkt wurde Bgm. a.D. Andreas Stockinger in einer bewegenden Zeremonie die Ehrenbürgerwürde verliehen.

Begrüßt von der Trachtenkapelle Thalheim betraten die zahlreichen Ehrengäste das Museum Angerlehner, welches ein stimmungsvolles und würdiges Ambiente für den ersten Bürgermeisterempfang unter der Ägide von Christian Haagen bot. Der Höhepunkt war zweifelsfrei die Ehrung von Andreas Stockinger, der die Marktgemeinde über 18 Jahre als Bürgermeister geleitet hat.
Mit Witz und Charme führte Elisabeth Brandlmaier durch den Abend. Die Gäste aus Wirtschaft und Politik sowie zahlreichen Freunde feierten die Überreichung der Ehrenbürgerwürde mit Standing Ovations.
In ihren Reden gingen Landtags-Abg. Dipl.-Päd. Michael Weber, die Welser Vizebgm. Christa Raggl-Mühlberger und Bezirkshauptfrau MMag. Elisabeth Schwetz auf die Errungenschaften ein, die seine Amtszeit kennzeichneten – vor allem seine Fähigkeit, auch härteste Konkurrenten dazu zu bringen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen.
Auch der neue Bürgermeister Christian Haagen, der am 12. November des Vorjahres mit 100% der Stimmen des Gemeinderates gewählt wurde, ging in seiner Laudatio darauf ein. „Andreas, du hast mit Hausverstand, Menschenkenntnis und mit einer beneidenswerten Ruhe die Geschicke der Gemeinde gelenkt. Eines ist dir dabei immer gelungen: Die Menschen haben dich stets geschätzt und respektiert – ja, sie haben dich einfach gerngehabt.“
Videobotschaften von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, der seine Glückwünsche aus dem olympischen Dorf in Cortina sandte, zeigten, dass Andreas Stockinger weit über die Gemeindegrenzen hinaus in der Politik seine Spuren hinterlassen hat. Dass ihm der Abschied schwergefallen ist, war auch aus seiner Dankesrede ersichtlich. Doch die Möglichkeit, nun viel Zeit mit der Familie zu verbringen, lässt den Bürgermeister a.D. mit Freude in die Zukunft blicken.
Beim gemütlichen Ausklang wurden noch lange Geschichten ausgetauscht und alte und neue Bekanntschaften gepflegt.

