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Ausweitung der Videoüberwachung wird geprüft

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Aufgrund einer von Innenminister Mag. Gerhard Karner angekündigten Gesetzesänderung soll es zukünftig möglich sein, eine Videoüberwachung auch bei potenziellen Gefährdungszonen einzurichten.

In der Stadt Wels werden bereits jetzt ein großer Teil der Innenstadt, das ÖBB Parkdeck sowie die Schrankenanlage in der Freizeitanlage Wimpassing videoüberwacht. Gerade bei Straftaten im öffentlichen Raum, wie insbesondere Sachbeschädigungen, Körperverletzung oder Einbrüchen, konnten die angebrachten Kameras bei der Ausforschung und Aufklärung behilflich sein und auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung steigern. So gingen beispielsweise durch die Videoüberwachung die Vandalenakte bei der Schrankenanlage in der Freizeitanlage Wimpassing zurück – und auch die im Juni festgestellte Beschädigung konnte dank des Bildmaterials aufgeklärt werden.

Um einerseits das subjektive Sicherheitsgefühl in Wels zu erhöhen und andererseits die präventive Wirkung der Videoüberwachung auszudehnen, sollen nun weitere Einsatzmöglichkeiten überprüft werden. Vorstellbar wäre dies für Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß nicht nur in weiteren Bereichen der Innenstadt, sondern auch bei anderen Vandalismus-gefährdeten Örtlichkeiten im Stadtgebiet. Die zusätzlichen Standorte sollen bei einem Sicherheitsgipfel, der diese Woche stattfindet, erörtert werden.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Sicherheit hat in Wels oberste Priorität. Die Videoüberwachung ist ein bestens geeignetes Instrument, um die Kriminalitätsrate zu senken und das subjektive Sicherheitsgefühl zu erhöhen.“

Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Die Stadt Wels war eine der ersten Städte, die die Videoüberwachung zum Einsatz gebracht hat. Wir haben damit die allerbesten Erfahrungen gemacht. Eine Ausdehnung der Standorte ist daher jedenfalls anzustreben.“

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