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Welser Fuhrpark mit erstem Elektro-Abfallwagen

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Der Fuhrpark der Stadt Wels wird laufend auf Elektrofahrzeuge umgestellt: So kann sich die zu den Kommunalen Diensten gehörende Abfallwirtschaft nun über ihren ersten E-LKW freuen. Weiters vergab der Gemeinderat den Auftrag für die Erstellung einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Stadtrat Thomas Rammerstorfer präsentierten den ersten Welser Elektro-Abfallwagen auf der Fachmesse ASTRAD & austroKOMMUNAL am Messegelände. | Bild: Stadt Wels

Der jüngste Neuzugang ist ein vollelektrischer Abfall-LKW vom Typ Volvo FM Electric 6×2 Abfall-LKW mit einer Batteriekapazität von 360 Kilowattstunden. Das Fahrzeug verfügt über einen leistungsstarken Pressaufbau der Firma Stummer Kommunalfahrzeuge und ist mit zahlreichen innovativen Sicherheits- und Assistenzsystemen ausgestattet. Die Bauweise als Niederflurfahrzeug ermöglicht eine deutlich bessere Sicht auf das unmittelbare Fahrzeugumfeld insbesondere auf Fußgänger und Radfahrer, was im innerstädtischen Bereich besonders wichtig ist. Der E-LKW wird künftig im Bereich der Bio- und Restabfallentsorgung eingesetzt und trägt aktiv zur emissionsfreien und nachhaltigen Stadtreinigung bei. Die bewährte gemeinsame Ausschreibung der VÖA (Vereinigung österreichischer Abfallwirtschaftsbetriebe) führte letztendlich zu Anschaffungskosten von rund 550.000 Euro.

Der jüngste Neuzugang ist ein vollelektrischer Abfall-LKW vom Typ Volvo FM Electric 6×2 Abfall-LKW mit einer Batteriekapazität von 360 Kilowattstunden. | Bild: Stadt Wels

Aktuell besteht der städtische Welser Fuhrpark aus 150 Fahrzeugen. Von diesen haben bereits rund zehn Prozent einen Elektroantrieb, die Tendenz ist weiter steigend. Dieser Entwicklung trägt die Stadt Wels mit der Errichtung einer entsprechenden Ladeinfrastruktur im Zentralen Betriebsgebäude (Schießstättenstraße 50) Rechnung. Konkret kommen in das Garagengebäude mehrere Ladestationen mit Leistungen zwischen 22 (PKW und leichte Nutzfahrzeuge) und 40 Kilowatt (LKW ab 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht). Das Modulsystem ermöglicht jederzeit eine Erweiterung der Ladestationen. Den Auftrag für die Errichtung vergab der Gemeinderat in der Sitzung am Montag, 26. Mai einstimmig an die eww Anlagentechnik GmbH.

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