StartAktuellThalheim auf dem Weg zur Energieautarkie mit Sonnenstrom

Thalheim auf dem Weg zur Energieautarkie mit Sonnenstrom

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Am 7. Mai schlägt die Marktgemeinde Thalheim ein neues Kapital in Sachen nachhaltige Energieversorgung auf: Zwei neue PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden und drei leistungsstarke Stromspeicher machen drei Gebäude beinahe stromautark – und das ohne Anfangsinvestitionen.

Hannes Pirker vom Kommunalvertrieb Pirker brachte gegenüber der Marktgemeinde Thalheim das smarte Konzept „Nutzen statt kaufen!“ ins Gespräch – eine Lösung, die durch das PV-Contracting-Modell „PeakSun“ zweier starker Partner ermöglicht wurde. Während bei PeakSun die Welser eww Anlagetechnik für Planung, Bau und Betrieb der Anlagen verantwortlich zeichnet, übernimmt die Kommunalkredit Austria AG die Finanzierung. Die Marktgemeinde stellt lediglich die Flächen zur Verfügung und profitiert unmittelbar von günstigem, sauberem Sonnenstrom. Mit fixen monatlichen Raten sind die Zahlungen für die Marktgemeinde auch genau planbar und nach der Vertragslaufzeit gehen die Anlagen in ihr Eigentum über.

Autarkiegrad bis zu 99 Prozent. Auf der Tennishalle erzeugt nun eine große 313,2 Kilowattpeak (kWp)-Anlage rund 295.000 Kilowattstunden (kWh) Sonnenstrom pro Jahr, das reicht für mehr als 70 Durchschnittshaushalte. Eine weitere Anlage auf dem Kommunalgebäude von Bauhof und Feuerwehr mit 53,1 kWp liefert 51.600 kWh. Bei beiden Anlagen wurden jeweils große 200-kWh-Stromspeicher installiert, ebenso bei einer kleineren, bereits bestehenden PV-Anlage auf der Volksschule mit ca. 20 kWp. Der Autarkiegrad steigt bei diesen Gebäuden auf Werte von 72 Prozent beim Kommunalgebäude, 85 bei der Volksschule bzw. 99 bei der Tennishalle. Jährlich werden rund 160.000 kg CO2 eingespart.

Die Projektbeteiligten vor der neuen Anlage auf der Tennishalle im Sport- und Gesundheitszentrum VITHAL in Thalheim | v.l.: Andreas Kettenhuber (Kommunalkredit Austria AG), DI (FH) Bernhard Gruber (GF L.U.X. GmbH), Christian Haagen, MBA (Vizebgm. Thalheim), DI Dr. Kurt Leeb (GF eww Anlagentechnik GmbH), Mag. (FH) Fritz JONAS (Amtsleiter Thalheim), Andreas Stockinger (Bgm. Thalheim), Bruno Roithmeier (eww Anlagentechnik GmbH), Ing. Ivan Puskaric (eww Anlagentechnik GmbH Projektleiter), Michael Winna (L.U.X. GmbH Projektleiter), Hannes Pirker (GF Kommunalvertrieb Pirker), Matthias Hofer (Kommunalkredit Austria AG) | Cityfoto Maringer

Auf einen Blick

2 neue PV-Anlagen:

  • Tennishalle 313,2 kWp, ca. 295.000 kWh Jahresertrag;
  • Kommunalgebäude Bauhof/Feuerwehr: 53,1 kWp, ca. 51.600 kWh Jahresertrag

3 große Stromspeicher: je 200 kWh-Speicher bei Tennishalle, Bauhof/Feuerwehr und Volksschule

Autarkiegrad: zwischen 72 % und 99 % Energieunabhängigkeit bei den Gebäuden

Klimaschutz: rund 160.000 kg CO₂-Einsparung pro Jahr

Finanzierung ohne Eigenmittel durch PeakSun-Contracting von eww Anlagetechnik und Kommunalkredit

Sonnenstrom für die Zukunft: Nach Vertragsende gehen die Anlagen ins Eigentum der Marktgemeinde Thalheim über.

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