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„Blaulicht-Gipfel für Wels“

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Kroiß nach Silvesternacht: „Blaulicht-Gipfel für Wels“

In der Silvesternacht kam es zu zahlreichen gelegten Bränden in Wels. So wurden nicht nur Altpapiercontainer und Müllinseln durch Feuerwerkskörper in Brand gesetzt, sondern auch ein Fahrzeug gesprengt.

Bild: laumat.at | Matthias Lauber

Dabei entstand nicht nur bei der Feuerwehr der Eindruck, dass es sich um organisierte Aktionen handelte, die über Whatsapp-Nachrichten akkordiert wurden. Besonders dramatisch war ein Fall, bei dem die Feuerwehrzufahrt durch Baumaterial, einen alten Schranken und andere Gegenstände verbarrikadiert wurde, um die Fahrt zu einer in Brand gesetzten Müllinsel zu verhindern.

Bild: laumat.at | Matthias Lauber

Nachdem es bereits im vergangenen Jahr in der Silvesternacht wegen gelegten Feuern beziehungsweise dem illegalen Einsatz von Feuerwerkskörpern zu massiven Einsätzen von Polizei und Feuerwehr kam, hat sich diese Situation in der heurigen Silvesternacht nochmals verschärft.

Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Die Vorkommnisse in der Silvesternacht erinnern stark an die Ereignisse zu Halloween in Linz im vergangenen Jahr. Dabei haben sich meist jugendliche Migranten zusammengetan, und schwere Sachbeschädigungen durch das Verwenden il-legaler Feuerwerkskörper verursacht. Diese Zustände können wir in Wels keinesfalls dulden. Ich werde daher als Sicherheitsreferent einen Blaulicht-Gipfel einberufen, um eine weitere Ausbreitung dieser Lage zu verhindern. Ziel ist es, dass bereits im Vorfeld die Verabredung der Brandlegungen verhindert wird. Hier brauchen wir die volle Härte des Gesetzes. Gerade bei Brandlegung gibt es null Toleranz.“

Auch die SPÖ fordert eine rasche Aufklärung und verstärktes Sicherheitsmanagement. Eine organisierte Vorgehensweise sieht man auch bei den Welser Sozialisten.

SPÖ Stadtparteivorsitzender Vizebürgermeister Mag. Klaus Schinninger äußert sich zu den Vorfällen: „Ein derartiges Verhalten von einigen Kriminellen ist inakzeptabel. Wir fordern eine rasche Ausforschung der Täter und die konsequente Anwendung des Gesetzes. Für die Zukunft steht der Sicherheitsreferent der Stadt vor einer noch größeren Verantwortung. Es bedarf sicherlich einer verstärkten Präsenz von Sicherheitspersonal in der Stadt, um derartige Eskalationen bereits im Vorfeld zu verhindern. Die Sicherheit der Bürger erfordert eine vorausschauende Herangehensweise, nicht nur Gipfeltreffen und Reflexionen im Nachhinein.“

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