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Entlastungs-Chaos

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FPÖ Oberösterreich, Dr. Manfred Haimbuchner:

Absichtliches Tohuwabohu oder einfach nur Unfähigkeit?

„Wer bekommt wann wie viel und was an Hilfestellung?“

Die überfälligen ersten finanziellen Hilfestellungen für die von der massiven Inflation und den massiv steigenden Energiepreisen belasteten Bürger sind aus Sicht des Landesparteiobmannes der FPÖ Oberösterreich, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner „an Wirrwarr kaum zu überbieten.  

Wer bekommt wann, wie viel und was an Hilfestellung? Man könnte fast meinen, dass auch die derzeitigen Einmalzahlungen an die Pensionisten in diesem Land nach der legendären TV-Sendung ‚Lass dich überraschen‘ gestaltet wurden. Viele Menschen rufen auch bei uns an, weil sie auf die Hilfe angewiesen sind und sich nicht mehr auskennen. Die Bundesregierung stolpert offenbar planlos über die politische Bühne und so wie auch schon der Energiegutschein ist dieser Klima- und Anti-Teuerungsbonus entweder ein absichtliches Tohuwabohu oder einfach nur Unfähigkeit.“

Die Verunsicherung sei in der Bevölkerung groß. „Niemand weiß wie schon beim Energiegutschein, der schon vor der Auszahlung, die teilweise bis zum nächsten Jahr mit der Jahresabrechnung dauern wird, verpufft, ob und wann er mit diesen 500 Euro Klimabonus im besten Fall am Konto rechnen wird können“, verweist Haimbuchner darauf, „dass viele Familien bereits auf ihre Ersparnisse zurück greifen müssen.“ Grob fahrlässig ist aus Sicht des FP-Politikers, „die Staffelung der Einmalzahlungen an die Pensionisten in diesem Land. Gerade jene, die eine sehr niedrige monatliche Pension haben, erhalten nicht jene Unterstützung, die sie dringend brauchen.“

„Es grenzt zudem an eine Verhöhnung der arbeitenden Menschen in diesem Land, dass Häftlinge, Asylwerber und Asylberechtigte, die mit Sicherheit nicht von den hohen Energiekosten betroffen sind, auch bezugsberechtigt sind, während Babys, die nicht über die offenbar einzige Voraussetzung von sechs Monaten Hauptwohnsitz in unserem Land verfügen, weil sie einfach sozusagen zu spät geboren wurden, nicht anspruchsberechtigt sind und die Eltern somit durch die Finger schauen“, kann sich Haimbuchner den Seitenhieb nicht verkneifen, „dass hier offenbar ein Satiremagazin fleißig bei der Erstellung der Richtlinien mitgearbeitet hat. Wäre die Situation der Teuerung nicht so dramatisch, wär es schon fast wieder zum Lachen.“

Bildmontage; Fotocredit Archiv; FPÖ Oberösterreich

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