Mit der Konjunktur geht es leicht bergauf

Dichtes Gedränge herrschte beim Neujahrsempfang der Welser Wirtschaftskammer, den offenbar keiner der regionalen Unternehmerinnen und Unternehmer versäumen wollte.
Über den Ansturm zeigte sich nicht nur WKO-Bezirksstellenleiter Thomas Brindl hoch erfreut, sondern auch Franz Edelbauer und Alexander Huber, die beiden WKO-Obleute von Wels-Stadt und Wels-Land.
Mit ihrem angekündigten Vortragsredner, dem WIFO-Chef Gabriel Felbermayr, war es ihnen gelungen, viele Interessierte anzulocken.

Von Edelbauer wurde der Gast dem Publikum zunächst kurz vorgestellt, danach legte Felbermayr mit seiner Prognose über die weitere konjunkturelle Entwicklung in diesem Land los.
Wirtschaftstreibende lebten zurzeit in herausfordernden Zeiten, bestätigte Felbermayr Edelbauers zuvor getroffene Feststellung, kündigte jedoch leicht besser werdende Zeiten an, womit er allen ein wenig Hoffnung zu machen schien.
Die Inflation sei auf zwei Prozent gesunken, betonte er, und auch für die Wirtschaft leuchtete bereits ein kleines zartes Licht im Tunnel. Trotzdem sei die Politik nach wie vor gefordert, auch etwas für die Ankurbelung der Konjunktur tun, beispielsweise die Staatsquote zu senken, den Faktor Arbeit zu entlasten und die Bürokratie abzubauen.

