Die Welser SPÖ fordert ein neues „Kinder-Freibad“ im Osten der Stadt. Die Grünen teilen zwar die Kritik an der mangelnden Infrastruktur in der Pernau, warnen jedoch vor den enormen Kosten. Sie bringen nun kostengünstigere und ökologische Alternativen wie Wasserspielplätze und eine Mühlbach-Öffnung ins Spiel.
Grüne teilen Kritik an Benachteiligung der Pernau
Die Welser Grünen stimmen dem Grundgedanken der SPÖ zu: Der Stadtteil Pernau wurde bei Freizeiteinrichtungen jahrzehntelang vernachlässigt. Dennoch stößt der konkrete Vorschlag für ein neues Freibad auf Skepsis.

Wasserspielplatz und Mühlbach-Renaturierung als Chance
Statt eines kostspieligen Freibads fordern die Grünen die Prüfung alternativer Abkühlungsmöglichkeiten im Stadtteil. Im Fokus stehen dabei naturnahe und budgetschonende Projekte:
- Moderner Wasserspielplatz: Schnelle Abkühlung direkt im Viertel ohne hohen Personalaufwand.
- Mühlbach-Öffnung: Eine teilweise Renaturierung des Gewässers. Ein baulich abgesicherter Niedrigwasserbereich soll sicheres Planschen ermöglichen.
Laut Rammerstorfer würde die Öffnung des Mühlbaches auch perfekt mit den Richtlinien des neuen EU-Renaturierungsgesetzes harmonieren.
Bessere Anbindung an bestehende Bäder gefordert
Zusätzlich zu lokalen Abkühlungsorten setzen die Grünen auf Mobilität. Viele Freizeiteinrichtungen wie das Welldorado oder die Angebote in der Rosenau sind für Bewohner der Pernau aktuell schwer erreichbar. Die Stadt müsse daher dringend in sichere Radrouten und bessere Öffi-Verbindungen investieren.


