Die Grünen gehen mit bewährter Doppelspitze in die Gemeinderatswahl 2027: Umweltstadtrat Thomas Rammerstorfer und Fraktionsobfrau Miriam Faber wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig als Spitzenduo bestätigt.
Mit einer Zustimmung von jeweils 100 Prozent schicken die Welser Grünen Thomas Rammerstorfer auf Listenplatz eins und Miriam Faber auf Platz zwei ins Rennen. Das Ergebnis wertet die Partei als klaren Vertrauensbeweis für die bisherige Arbeit und als Signal der Geschlossenheit.

Rammerstorfer: „Bilanz der harten Arbeit“
In seiner Bilanz verwies Thomas Rammerstorfer auf messbare Fortschritte in seinen Ressorts. „Bis 2027 werden alle meine Zuständigkeitsbereiche besser dastehen als sechs Jahre zuvor“, zeigte sich der Umwelt- und Klimastadtrat überzeugt. Als zentrale Erfolge nannte er die Modernisierung der Abfallwirtschaft, eine ambitionierte Klimapolitik sowie die größte Sanierungswelle in der Geschichte des Welser Tiergartens.
Besonders hob er die Entwicklung des Kulturzentrums „Alter Schl8hof“ hervor, das bei Besuchszahlen, Umsatz und Auslastung Rekordwerte verzeichne. Dieser Aufschwung sei „nicht durch Jammern, sondern durch harte Arbeit und beharrliche Verhandlungen“ ermöglicht worden, so Rammerstorfer.
Faber: Akzente in Sozial- und Verkehrspolitik
Miriam Faber, die seit 2021 die Grüne Fraktion im Gemeinderat führt und gemeinsam mit Alessandro Schatzmann als Parteisprecherin fungiert, blickte auf konkrete Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger zurück. Zu den Meilensteinen ihrer Arbeit zählen die Einführung des Sonntagsbusses, die Evaluierung der Lärmschutzverordnung sowie die Erhöhung der Lustbarkeitsabgabe für Wettbüros.
Zudem setzten die Grünen unter Fabers Federführung wichtige soziale und erinnerungspolitische Zeichen – etwa durch die Ausweitung von Sozialleistungen und die Benennung einer Schule nach der Holocaust-Überlebenden Elfriede Grünberg.
Zwischen Regierungsverantwortung und Kontrollfunktion

Das Duo betonte unisono, dass der „Spagat zwischen konstruktiver Regierungsarbeit und kritischer Opposition“ in den vergangenen Jahren erfolgreich gemeistert wurde. Diesen Kurs wolle man beibehalten. „Stark, einig und erfolgreich“, so die Botschaft der Versammlung, blickt die Partei nun in Richtung des Wahljahres 2027.

