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Welser Hausärzteförderung rasch umgesetzt

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Am Montag, 25. September einstimmig im Gemeinderat beschlossen und nun bereits im wahrsten Sinne des Wortes in der Praxis angelangt: Die Stadt Wels hat ihre neue Förderung für die Ansiedelung von Hausärzten mit Kassenvertrag zum ersten Mal vergeben. Damit ist ein weiterer Punkt des im heurigen März abgehaltenen Welser Gesundheitsgipfels erfüllt.

In den Genuss der ersten derartigen Unterstützung kam Dr. Johanna Daneliuk. Sie ist seit Montag, 2. Oktober als Ärztin für Allgemeinmedizin (alle Kassen) im Kompetenzcenter Gesundheit St. Stephan (Salzburger Straße 65, Infos: www.drjohanna.at) tätig. Damit ist die im Stadtteil Lichtenegg durch die Pensionierung von Dr. Volker Werner-Tutschku entstandene Lücke in der allgemeinmedizinischen Versorgung wieder geschlossen.

Grundsätzlich ist die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) für die Vergabe dieser Stellen zuständig. Mit der neuen Förderung leistet die Stadt Wels einen Beitrag, um die derzeit drei weiteren offenen Kassen-Hausärzte-Stellen im Stadtgebiet möglichst rasch nachzubesetzen. Die Fördersumme liegt bei einmalig bis zu 40.000 Euro und ist an einen Zeitraum beziehungsweise eine Betriebspflicht mit Kassenvertrag für Allgemeinmedizin am Standort Wels für zehn Jahre gekoppelt.

Weiterhin arbeitet die Stadt unter Federführung des von ihr beauftragten Allgemeinmediziners Dr. Ronald Ecker mit ÖGK und Ärztekammer am ersten Welser Primärversorgungszentrum. Dieses war ebenfalls ein wichtiger Punkt beim Gesundheitsgipfel. Der erwähnte Gemeinderatsbeschluss sieht auch hierfür eine einmalige Fördersumme vor, und zwar in der Höhe von maximal 150.000 Euro.

V.l. Bürgermeister Dr. Andreas Rabl, Monika Reitinger (ÖGK), Thomas und Dr. Johanna Daneliuk, DDr. Andreas Artmann (Kompetenzcenter Gesundheit St. Stephan) und Gesundheitsreferent Vizebürgermeister Mag. Klaus Schinninger.
Bild: Stadt Wels


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