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Hilfe zur Selbsthilfe

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Gleich bei mehreren Veranstaltungen brachte die Stadt Wels kürzlich die Vielfalt ihres Sozial-Angebotes an die Öffentlichkeit:

Anlässlich des Welt-Alzheimertages informierten Expertinnen der städtischen Seniorenbetreuung und des Diakoniewerks Oberösterreich im max.center über Angebote für Menschen im Alter, wie z.B. die Demenzservicestelle und die beiden Tagesbetreuungen. Drei Stationen ermöglichten es Interessierten, sich in die Welt mit Demenz hineinzufühlen. Auch Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger nahm die Angebote in Augenschein, da das Thema Demenz immer mehr Menschen betrifft und Aufmerksamkeit verdient.

Bild: Stadt Wels

Tags darauf wurde im Programmkino im Medienkulturhaus der Film „Vergiss mein nichtWie meine Mutter ihr Gedächtnis verlor und meine Eltern die Liebe neu entdeckten“ von David Sieveking präsentiert. Die Eröffnung nahmen Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger und Geschäftsführerin Mag. Dorothea Dorfbauer (Diakonie Oberösterreich) vor. Nach dem Film fand eine Diskussionsrunde mit Expertinnen statt, anschließend klang der Filmabend bei einem gemütlichen Zusammensein aus. Nähere Infos zum Angebot bei der städtischen Demenzservicestelle per E-Mail unter dss.wels@wels.gv.at oder unter Tel. +43 7242 417 4821!

Bild: Stadt Wels

Selbsthilfegruppen bieten Betroffenen und Angehörigen Hilfe und Unterstützung bei den unterschiedlichsten Themen: Etwa im Umgang mit chronischen Erkrankungen, bei massiven gesundheitlichen Einschränkungen oder auch nach persönlichen Schicksalsschlägen. Ihr Angebot präsentierten Gruppen aus mehreren Bezirken und die Kontaktstelle für Wels und Wels-Land beim von der Dienststelle Sozialservice und Frauen organisierten Infotag im Klinikum Wels-Grieskirchen.

Bild: Klinikum Wels-Grieskirchen

Seit nunmehr bereits zehn Jahren gibt es im Haus Neustadt (Flurgasse 40) die Demenzservicestelle. Dieses Jubiläum wurde kürzlich im Beisein zahlreicher Gäste gebührend gefeiert. Die Einrichtung bietet rasche und unbürokratische Hilfe für Betroffene und Angehörige – unter anderem in Form von Beratungsgesprächen, Stadien-spezifischem Ressourcentraining in Kleingruppen sowie regelmäßigen Schulungen für Angehörige. Pflegende/Betreuende Angehörige können jeden letzten Dienstag im Monat an einem offenen Gesprächskreis teilnehmen. Alle Angebote bis auf das Training sind kosten-los!

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