StartMotor & TechnikModellbau: Neuheiten von "Wiking"

Modellbau: Neuheiten von “Wiking”

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Bildmontage | Fotocredit: Wiking
Fotocredit: Wiking

Artikel-Nr. 079406

So wurde der VW Käfer zum Familienmitglied

Edel, hilfreich und gut: Das schwarze VW Käfer Cabrio gefällt allein schon durch sein kontrastierendes Interieur. Karmann in Osnabrück hatte stets ein Händchen für das Cabrio-Feeling der Käfer-Freunde, die ihn wie ein Familienmitglied ins Herz geschlossen hatten. So wirkt der 1200er beschaulich und ist zugleich ein weiteres Klassiker-Signal bei WIKING. Immerhin ist der Käfer bei den Berliner Modellbautraditionalisten bis heute eine Never-Ending-Story, die gerne und immer wieder mit detailfeinen Miniaturen aktualisiert wird.

Baujahr Originalhersteller
1961-63

Modellcharakter
Das Cabrio des Wirtschaftswunders

Fotocredit: Wiking

Artikel-Nr. 023002

Flügeltürer mit rotleuchtendem Interieur

Das war der Zeitgeist der Fünfzigerjahre: Glänzend graue Karosserie, hinter den Scheiben das purpurrot leuchtende Interieur! Der Mercedes-Benz 300 SL gilt als Klassiker unter den Klassikern – eine wirkliche Autolegende. Das Vorbild fußte einst auf einem verwindungssteifen Gitterrohrrahmen, der dem Rennwagencharakter angepasst war. Darüber legen sich die Karosserierundungen, unverwechselbar gestaltet von Chefdesigner Friedrich Geiger. Sie machen zugleich die Aura von Luxus und zeitgenössischer Avantgarde des Flügeltürers aus.

Baujahr Originalhersteller
1954-63

Modellcharakter
Die Flügeltüren gaben ihm den Namen “Gullwing”

Fotocredit: Wiking

Artikel-Nr. 025002

Der „kleine“ Roadster im Schatten des großen 300 SL

Schon zu Programmzeiten war das Mercedes-Benz 190 SL Cabrio bei WIKING ziemlich beliebt – die jungen Käufer griffen bei diesem Traumauto gerne zu. Mit dem 190 SL rückte Mercedes-Benz in den Fünfzigerjahren nahe an seinen „großen Bruder“ heran – der 300 SL Flügeltürer war selbstverständlich imposanter und schneller. Auf der „International Motor Sports Show“ in New York präsentierte Mercedes-Benz beide der bis heute ebenso mythenreichen wie auch legendären SL-Modelle. So bezeichnete Mercedes-Benz den 190 SL in den Prospekten gern als „Touren-Sportwagen“. Das seinerzeitige Nebeneinander von zwei unterschiedlichen SL-Baureihen war einmalig in der Geschichte von Daimler-Benz und wurde später zurückgenommen. WIKING revitalisiert die historischen Formen des Mercedes-Benz 190 SL und stellt das sommerliche Cabrio im zeitgenössischem Hellblau vor.

Baujahr Originalhersteller
1955-63

Modellcharakter
Wohlstandscabrio mit Hingucker-Garantie

Fotocredit: Wiking

Artikel-Nr. 019003

Citroën Pallas war lange Zeit einziger WIKING-Franzose

WIKING-Chef Fritz Peltzer wollte auf diesen Franzosen nicht verzichten. Und es sollte lange Zeit der einzige 1:87-Pkw aus dem Nachbarland bleiben. Als WIKING den Citroën Pallas 1970 gemeinsam mit dem Ford Capri vorstellte, war dieser Franzose längst zur Legende geworden. WIKING widmet sich diesem Programm-Urgestein, das jetzt mit hohem Bedruckungsfinishing in ein zeitgenössisches Farbgewand gekleidet wird. Der Citroën Pallas stellte damals mit ungewöhnlicher Aerodynamik alles bis dato Dagewesene in den Schatten. So wurde ein für die damalige Zeit gigantischer cW-Wert von 0,38 realisiert. Erst 1975 endete die Produktion dieses Citroën, dessen Baureihen 1,5 Millionen Fahrzeuge auf die Straße bringen sollten.

Baujahr Originalhersteller
1957-69

Modellcharakter
Frankreichs grandioser Verkaufserfolg

Fotocredit: Wiking

Artikel-Nr. 045501

NG-Baureihe hat sich den Youngtimer-Charakter verdient

Vor mehr als 40 Jahren eine Errungenschaft der damals aktuellen Mercedes-Benz-Produktion hat sich die „Neue Generation“, kurz NG-Baureihe, den Youngtimercharakter längst verdient. WIKING würdigte die Nachfolger der kubischen Baureihe von Anfang an mit entsprechenden Typenklassen, darunter auch die Fernverkehrsversion mit langem Fahrerhaus, die die Siebziger- und Achtzigerjahre auf deutschen und europäischen Straßen dominierte. Für den Pritschenhängerzug gibt es jetzt ein Wiedersehen in der Serie, natürlich mit der azurblauen Karosseriefarbe, die damals eine große Verbreitung erfuhr.

Baujahr Originalhersteller
1973-80

Modellcharakter
Erinnerungen an die “Neue Generation”

Fotocredit: Wiking

Artikel-Nr. 067712

Pausbacke fühlt sich in Farben von Walhalla Kalk sichtlich wohl

WIKING spendiert dem Fuhrpark von Walhalla Kalk einen weiteren Neuzugang: Nach dem Krupp-Pritschensattelzug, dem Mercedes-Benz 1620 Zement-Auflieger und dem MAN Hauber als Hinterkippersattelzug folgt jetzt die Pausbacke. Damit fährt ein spannungsreiches Modellquartett in die Szenerie. Natürlich zeigen alle vier Modelle mit den großen Walhalla-Lettern auf den Muldenflanken Flagge. Walhalla Kalk aus Regensburg produzierte schon früh gebrannte Kalke, Spezialmischprodukte für den Bau- und Umweltschutz, aber auch ungebrannte Kalke und güteüberwachte Mineralstoffe für den Straßenbau. Für die verschiedenen Transportaufgaben standen entsprechende Lkw-Züge bereit – darunter auch Hinterkipperauflieger mit MAN-Zugmaschinen unterschiedlicher Baujahre.

Baujahr Originalhersteller
1960-67

Modellcharakter
Aufliegerzug im Kalksteinabbau

Fotocredit: Wiking

Artikel-Nr. 080697

Kasseler Hauber garantierte imposanten Aral-Auftritt

Was ein imposanter Auftritt für den Henschel! Der mächtige Hauber zieht den zweiachsigen Aral-Tankauflieger und erinnerte an die beginnenden Boomjahre der Kraftstoffversorgung in der Bundesrepublik. WIKING miniaturisiert nach dem Henschel-Frontlenker einen weiteren großen Klassiker der Tankwagen-Geschichte. Schon in den Fünfzigerjahren bemühte sich Aral in den verschiedenen Verkaufsniederlassungen um eine wachsende Logistik. Leistungsfähige Tankwagen waren gefordert, die die Treibstoffversorgung des immer größer werdenden Tankstellennetzes sicherstellten, zugleich aber in der Lage waren, mit größtmöglicher Ladekapazität Industriekunden zu beliefern. Mit diesem Henschel schickten die Lkw-Bauer aus Kassel damit auch ihr erstes PS-starkes Nachkriegszugpferd auf deutsche Straßen.

Baujahr Originalhersteller
1955-61

Modellcharakter
Standard-Tankauflieger der Fünfzigerjahre

75 Jahre Verkehrsmodelle würdigt WIKING mit einem exklusiven Bildband
neues Buch ab Oktober 2023 verfügbar

​• Zur Währungsreform 1948 begann der Aufbruch

  • Gründer Fritz Peltzer setzte seine Auto-Idee um
  • Evolution in vielen Geschichten und auf 400 Fotos

​Mit der Oktober-Auslieferung an den Fachhandel ist es endlich soweit! Das Jubiläum „75 Jahre WIKING-Verkehrsmodelle“ wird mit einem eindrucksvollen Bildband gewürdigt! Diese Lektüre ist ein Muss für alle Markenfreunde und Modellsammler, denn auf 168 Seiten gibt es rund 400 Fotos dieser so faszinierenden Leidenschaft mit ganz individueller Handschrift zu sehen. Die Währungsreform 1948 machte es möglich, denn die junge Kindergeneration konnte gleich nach dem Krieg ein neues Spielfeld entdecken: die WIKING-Autos! Am Berliner Stammsitz „Unter den Eichen 101“ in Zehlendorf hatte man gleich nach dem Krieg begonnen am Wiederaufbau zu arbeiten. Firmengründer Fritz Peltzer hatte mit seinem Modellbaumeister Alfred Kedzierski die Gunst der Stunde genutzt, um mit den Kriegsmodellen von Flugzeugen und Schiffen aus Wehrmachtszeiten abzuschließen und den Aufbruch in eine andere Zeit zu wagen – mit Automodellen. Sie sollten zu Modell-Legenden werden!

WIKING forcierte Kunststoffspritzguss zunächst in 1:100
1948 waren bei Wiking-Modellbau neue Ideen gefragt. Tatsächlich sollten in der oft widrigen Wirklichkeit der Nachkriegsjahre Kraftfahrzeuge den Wiederaufbau in den Besatzungszonen meistern helfen – in der Folge kündigte sich der Autoboom langsam aber stetig an. Und Wiking-Modellbau schuf die große Welt der kleinen Miniaturen passgenau dazu. Zunächst noch mit schlichten und heiß eingesetzten Drahtachsen wurden die ersten Pkw und Lkw im Maßstab 1:100 konstruiert. Als dann die Währungsreform und der Marschall-Plan für das Wiedererstarken der westlichen Besatzungszonen und gefüllte Ladenregale sorgen sollten, hatte WIKING-Chef Fritz Peltzer die Weichen schon gestellt. Die ersten Formen für den Kunststoffspritzguss – zu jener Zeit noch eine Seltenheit – standen bereit, um Personenwagen, einfache Cabrios, aber auch bereits US-Zugmaschinen mit Aufliegern in einem beachtlichen Sortiment auf den Weg zu bringen. Ein mutiger Schritt, der alsbald Kinderherzen höher schlagen ließ.

Reich illustriertes Buch erzählt die exklusive Markengeschichte
Das großformatige, reich illustrierte Buch erzählt die lange und exklusive Geschichte von Menschen und Modellen, berichtet von Sammlern und präsentiert imposante Inszenierungen aus der WIKING-Verkehrswelt. Authentische, weitgehend unveröffentlichte Fotos aus der Historie beleuchten das modellbauerische Gesamtwerk von seinen facettenreichen Seiten. 75 Jahre WIKING-Verkehrsmodelle – das Jubiläum ist der richtige Anlass für ein großes, lebendiges Buch über WIKING-Autos!

Titel: Leidenschaft Wiking-Auto – Die große Welt der Verkehrsmodelle
Erscheinungstermin: Oktober 2023
Delius Klasing Verlag
ISBN-10 366712760X
ISBN-13 978-3667127600

34,90 Euro 
Erhältlich im Modellfachhandel und im Buchhandel

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