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Wels macht Volksschüler fit für Abfalltrennung

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Auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung vom Montag, 10. Juli standen unter anderem einige Beschlüsse zur Abfallwirtschaft in Wels-Stadt.

Der Bezirksabfallverband (BAV) Wels-Land erfüllt Aufgaben gemäß Abfallwirtschaftsgesetz für die Stadt Wels. Neben dem laufenden Geschäftsbetrieb liegt der Projektschwerpunkt heuer auf Bewusstseinsbildung für Abfalltrennung in den Welser Volksschulen. Eine besondere Rolle nehmen die VS 10 und 11 Lichtenegg ein: Dort bieten die Umweltprofis des Bezirksabfallverbandes in allen Klassen eine kindgerechte Abfallberatung samt Schauanalysen an. Im Altstoffsammelzentrum Wels-Nord bringt – wie berichtet – jeder Besuch Punkte auf der ASZ Profi App, im ASZ Mitterhoferstraße läuft der provisorische Betrieb (eingeschränkte Annahmeliste, keine App-Nutzung) weiter. Die Planungen für den dritten ASZ-Standort in Lichtenegg sind im Laufen. Der Maßnahmen- und Finanzplan 2023 des BAV wurde einstimmig beschlossen.

Weiters galt es, einen Vertrag mit der Firma Altstoff Recycling Austria (ARA & Co.) abzuschließen. Für 2023 (rückwirkend ab Sonntag, 1. Jänner) bis 2027 kümmert sich die Stadt Wels als Vertragspartnerin um die Sammlung von Leicht- und Metallverpackungen (Gelbe Tonne, Gelber Sack und Blaue Tonne) im Stadtgebiet. Diese wird – wie berichtet – ab 2025 österreichweit zu einem Sammelsystem zusammengefasst. Rund 50 Prozent der Sammelmengen aus den Gelben Tonnen bei den Wohnanlagen nimmt im gleichen Zeitraum laut zweitem Vertragsabschluss die Energie AG Umwelt Service GmbH als Subpartnerin wahr. Beide Beschlüsse fielen einstimmig.

Stadtrat Thomas Rammerstorfer (Abfallwirtschaft) „Jahr für Jahr verbessert sich das Sammelergebnis der Abfallwirtschaft: Müll vermeiden, trennen und verwerten sind wichtige Beiträge für Umwelt- und Klimaschutz. Gemeinsam mit unseren Partnern kann die Stadt Wels weiterhin ein ausgezeichnetes Service anbieten.“

Stadtrat Thomas Rammerstorfer im Bild mit ASZ Wels-Nord-Leiter Thomas Schwarz.
Foto: Stadt Wels

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