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Wels: Winterdienst / Luftqualität

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Vor allem die Schneefälle Mitte Dezember sowie Ende Jänner/Anfang Februar bedeuten für den städtischen Winterdienst einiges an Einsätzen. Hier die aktuellen Zahlen der Saison 2022/2023:

Ausrücken mussten die 140 für den Winterdienst eingeteilten Mitarbeiter der Abteilungen Baudirektion und Städtische Dienstleistungen bis dato 19 Mal, und zwar insgesamt nicht ganz 6.100 Stunden lang. Vom Fuhrpark waren bisher fünf Lastkraftwägen, ein Radlader und 28 Kleinfahrzeuge etwas mehr als 2.500 Stunden im Einsatz. Der Verbrauch an Salz und Salzsole liegt momentan bei knapp 730 Tonnen, derjenige an Splitt bei nicht ganz 170 Tonnen.

Zum Vergleich: Im Winter 2021/2022 waren es zum gleichen Zeitpunkt 26 Einsätze mit rund 5.500 Personal-Einsatzstunden und mehr als 2.200 Fahrzeug-Einsatzstunden gewesen. Der Verbrauch lag bei etwa 820 Tonnen Salz und Sole sowie nicht ganz 200 Tonnen Splitt.

Wie bereits zu Saisonbeginn berichtet, gilt es im Winterdienst, rund 360 Kilometer Straßen (eigentlich 720 Kilometer durch die doppelseitige Reinigung), etwa 50 Kilometer öffentliche Radwege und rund 140 Kilometer öffentliche Gehsteige von Schnee und Eis zu befreien. Dabei sind zuerst die Hauptverkehrsadern und danach die weniger befahrenen Straßenzüge an der Reihe.

Welser Luftqualität ist spitze

Im Jahr 2022 gab es in Wels keinen Tag, an dem der PM10-Wert (Feinstaub-Grenzwert) überschrit-ten wurde. Damit wurde erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen keine Grenzüberschreitung gemessen. Einen erhöhten Ausschlag der Feinstaubmessgeräte gab es 2022 von Mitternacht bis ein Uhr Früh in der Silvesternacht.

Die langfristige Verbesserung der Welser Luftqualität wird durch einen Vergleich mit früher be-sonders deutlich: In den 2000er-Jahren wurde die erlaubte maximale Überschreitung von 25 Tagen pro Jahr regelmäßig deutlich übertroffen: Beispielsweise mit 57 Tagen im Jahr 2003 oder 42 Tagen im Jahr 2006. Die Emissionsreduktion ist vor allem auf veränderte Mobilitätsstrukturen (steigen-der Radfahrverkehr und E-Mobilität) zurückzuführen.

Als Feinstaub (PM10) bezeichnet man Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser von we-niger als 10 Mikrometer (µm). Der größte Teil der anthropogenen Feinstaubemissionen stammt aus Verbrennungsvorgängen (Kfz-Verkehr, Gebäudeheizung) und Produktionsprozessen inklusive Schüttgutumschlag. Einfluss auf die Feinstaubbelastung hat vor allem auch das Wetter (die Feinstaubperiode startet wetterbedingt meist Mitte Oktober und endet mit Anfang April), Hausbrand oder Wüstensand.

Feinstaub zählt zu dem Luftschadstoff mit den massivsten gesundheitlichen Auswirkungen. Denn aufgrund der geringen Größe der Partikel können diese tief in die Lunge eindringen. Fein-staub wirkt aber nicht nur auf die Lunge, sondern auch auf das Herz-Kreislaufsystem.

Detaillierte Tages-, Monats- und Jahresauswertungen sind unter www.land-oberoesterreich.gv.at zu finden.

Fotocredit: Stadt Wels

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