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FPÖ gegen, SPÖ und Grüne für weitere Asylunterkünfte

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Der Zustrom von Flüchtlingen über die Grenze nach Österreich ist ungebrochen. Heuer wurden bereits in den ersten 10 Monaten mehr Asylanträge gestellt als im gesamten Jahr der großen Flüchtlingskrise 2015. Der Bund ist permanent auf der Suche nach neuen Quartieren. So war auch das ehemalige AMS-Gebäude vor wenigen Tagen noch ein Thema, das erfolgreich abgewehrt werden konnte.

Die einzige Registrierstelle für Oberösterreich befindet sich in Wels. Dies führte in den letzten Wochen zu massiven Problemen und zur Verunsicherung der Bevölkerung. Durch die rasch gesetzten behördlichen Schritte mussten daraufhin die Container entfernt werden und die Aufteilung der registrierten Asylwerber auf Quartiere in ganz Österreich wurde beschleunigt.

Herumlungernde Personen beeinträchtigten das subjektive Sicherheitsgefühl der Welser Bevölkerung. Aufgrund massiver Beschwerden sowie der Angst um zusätzliche Asylquartiere brachte die FPÖ einen Antrag im Gemeinderat ein, mit der Forderung: „Weitere Asylunterkünfte im Stadtgebiet von Wels sind aufgrund der bereits bestehenden Herausforderung im Integrationsbereich abzulehnen“.

Der Antrag wurde mehrheitlich im Gemeinderat beschlossen. SPÖ und Grüne hingegen sprachen sich gegen diesen Antrag und somit für die Aufnahme weiterer Asylwerber in Wels aus. Diese Haltung ist absolut gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung.

Frankenburg ist hier ein mahnendes Beispiel: Errichtet für 100 Asylwerber wurde das Quartier in kurzer Zeit mit 300 Personen vollgestopft. Die Auswirkung: Am Wochenende eskalierte die Situation bei einer Massenschlägerei wegen der Einhaltung der Nachtruhe. Nur ein Großaufgebot der Polizei konnte die Randalierenden zur Raison bringen.

Stadtparteiobmann Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Es ist für mich unverständlich, dass die SPÖ und die Grünen unseren Antrag ablehnten und tatsächlich mehr Asylunterkünfte in unserer Stadt fordern. Der Betrieb eines weiteren Quartiers in Wels ist der Bevölkerung keinesfalls mehr zumutbar. Wer garantiert uns, dass die Zahl der Untergebrachten auch eingehalten wird? Niemand!“

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