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Wels: 4.000 Besucher beim Wahlkampfauftakt der FPÖ

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Im Rahmen der Welser Messe fand heute der Auftakt der Freiheitlichen zur Bundespräsidentenwahl statt. Der freiheitliche Welser Bürgermeister Dr. Andreas Rabl konnte nicht nur den freiheitlichen Spitzenkandidaten Dr. Walter Rosenkranz, FPÖ-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner, sondern auch Bundesparteiobmann Herbert Kickl , den dritten Nationalratspräsidenten Ing. Nobert Hofer begrüßen. Auch zahlreiche Mandatare wie der ehemalige Finanzstaatssekretär NAbg. MMag. DDr. Hubert Fuchs, der Wiener Landesparteiobmann Stadtrat Dominik Nepp,  EU-Delegationsleiter MEP Harald Vilimsky, 2. Landtagspräsidentin Sabine Binder, Landesrat Mag. Günther Steinkellner sowie Klubobmann Ing. Herwig Mahr nehmen an der Veranstaltung teil.

FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner stimmte die 4.000 Menschen im Messezelt und all jene, die beim Livestream im Internet die Veranstaltung verfolgten, ein. „Österreich hat ein ‚blaues Wunder‘ nötig. Die anstehende Bundespräsidentenwahl ist keine Testwahl, sondern es geht hier um das höchste Amt in unserer Republik. Dieses Amt muss unparteiisch und neutral geführt werden, dem wird aber der jetzige Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu 100 Prozent nicht gerecht. Daher ist eine Wahlmöglichkeit wichtig. Van der Bellen ist mit Vorliebe auf Tauchstation. Die Hofburg ist aber weder eine Rauchstation, noch eine Tauchstation“, fordert der oberösterreichische Landesparteiobmann für eine Diskussion darüber aus, dass es nicht nur ein Mindestalter, sondern auch ein Höchstälter geben muss. „Bei allem Respekt vor der älteren Generation, aber wir sind ja nicht im Vatikan.“ Walter Rosenkranz stehe als erfahrener Politik und Jurist mitten im Leben und kenne als Volksanwalt die Sorgen und Probleme der Menschen in diesem Land.

Schweigen von Van der Bellen

Vom amtierenden Bundespräsidenten habe es weder zur Neutralität, zur illegalen Einwanderung, zum desaströsen Zustand des Bundesheeres oder auch zu den Russland-Sanktionen eine Stellungnahme gegeben. „Die EU will die militärischen Muskeln spielen lassen und Kriegsführer spielen. Österreich muss sich raus und fernhalten. Österreich muss wieder neutral werden, andere Mächte haben auf unseren Straßen nichts verloren“, hob Haimbuchner hervor, dass das Bundesheer finanziell ausgehungert wurde und man nicht mit Worthülsen, sondern mit der entsprechenden Gerätschaft das Land verteidigen könne.

Totalversagen der Regierung in der Asylpolitik

„Für die Landesverteidigung braucht man Geld, aber in unserem Land kostet das Asylwesen mehr als wir für die Sicherheit aufbringen“, nennt Haimbuchner die zahlenmäßige Entwicklung bei den Asylanträgen: Waren es im Jahr 2020 insgesamt 15.000 Anträge, so waren es im Vorjahr bereits wieder 40.000 Anträge und allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres sind es bereits über 31.000 Anträge. „Das Jahr 2015 mit dem Kontroll- und Souveränitätsverlust wiederholt sich, ein Totalversagen von Schwarz-Grün“, geht der Landesparteiobmann auch auf die bereits bestehende Forderung nach neuen Asylquartieren ein: „Ich bin Oberösterreich verpflichtet und wir in den Regionen werden mit Sicherheit nicht das Staatsversagen an den Grenzen ausbaden. Bei Corona gelang es sogar bis in die Garagen zu kontrollieren, aber bei der Sicherung unserer Grenzen versagt man auf der ganzen Linie.“ Österreich sei natürlich attraktiv für die Zuwanderung, „wenn sogar Asylwerber, Asylberechtigte und Gefängnisinsassen den 500 Euro-Klimabonus erhalten.“

Rezession wird nächstes Jahr kommen

In den nächsten Jahren werde Europa „durch ein Tal der Tränen gehen. Der Ukraine-Konflikt lenkt vom Schuldensozialismus ab. Die Inflation hat lange vor der Ukraine-Krise begonnen.
50 Prozent der Inflation sind der EU-Währungspolitik geschuldet, die anderen 50 Prozent der EU-Russlandpolitik. Ich gehe sogar davon aus, dass durch die verfehlte linke Politik, wir in die Rezession schlittern. Wir können uns bei der EU mit falschen EZB-Zinspolitik, aber auch in Wien bei der Bundesregierung für die verfehlte Politik in Wien bedanken“, ist für Haimbuchner die Einführung des Euro ein großer Fehler und „die Menschen müssen es büßen, verlieren an Wohlstand.“ Während in Oberösterreich, die Gebühren etwa für Kanal und Wasser nicht erhöht werden, hat das rote Wien einen Gebührenerhöhungsrekord nach dem anderen. „Und die sozialistischen Ereignisse rund um die  Wien-Energie haben ganz klar physikalische Gründe: Wo es keine Leuchten gibt, kann es keine Energie geben“, kann sich Haimbuchner diesen Seitenhieb nicht verkneifen.

Steuersenkungen sind das Gebot der Stunde

„Österreich hat mit Sicherheit keinen Bedarf an neuen Steuern“, spricht sich Haimbuchner mit Nachdruck erneut gegen die geplante CO2-Steuer aus. „Im Gegenteil, es ist überfällig, dass die Einkommens- und Lohnsteuer endlich gesenkt werden. Die Menschen brauchen mehr Netto vom Brutto!“ Auch an der unsäglichen Gutscheinpolitik der Regierung sparte er nicht mit Kritik. „Zuerst nimmt man mit hohen Strompreisen den Leuten das Geld – größter Gewinner ist der Staat – und dann gibt es Alibiaktionen, die viel zu spät die Menschen entlasten.“

Es sei eine Rückbesinnung auf das Bewährte nötig. „Rechts ist die Freiheit und wir brauchen einen Präsidenten, der in der Lebenswirklichkeit steht. Es ist unser Auftrag zu pflegen und zu hegen, was uns aus guten Gründen lieb und teuer ist. Die Familie, die Freiheit, die Umwelt, der Wohlstand und das Leistungsbewusstsein müssen in Zeiten der Krisen im Vordergrund stehen. Mit Walter Rosenkranz haben wir einen Kandidaten für die Bundespräsidentschaftswahlen, der für die Freiheit, die wir meinen und für unsere Heimat einsteht“, bekräftigte Haimbuchner abschließend.

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